14. März 2021, 13:00 Uhr

Gießen

Wird die Stadt an der Lahn ein Surfparadies?

»Eine tolle Idee mit einer großen Strahlkraft«, war die erste Reaktion von Bürgermeister Peter Neidel, als ihm das Team vom Projekt Lahnwelle diese Idee darstellte.
14. März 2021, 13:00 Uhr
Surfen auf der Lahn mitten in Gießen - das könnte bald Realität werden. Foto: Stadt Gießen

Vorbild für die Lahnwelle ist die Flusswelle in München, die das ganze Jahr über die Sehnsucht nach nicht endenden Surfsessions in eine mehr als 500 Kilometer vom Meer entfernte Stadt bringt. Verbraucht ein Surftrip von Frankfurt nach Porto über eine halbe Tonne CO2, soll es in Gießen künftig komplett emissionsfrei möglich sein: Mit dem Fahrrad an die Surfwelle vor der eigenen Haustür. Perfekt für die vielen begeisterten Wassersportler- und -sportlerinnen in und um Gießen.

Viele schon jetzt begeistert

Dass diese Idee Hand und Fuß hat, belegt auch, dass in weniger als 14 Tagen bereits rund 1.000 Follower auf Instagram waren und das Team Lahnwelle hunderte Nachrichten von Begeisterten erhielten, berichtet Holger Klass vom Projektteam Lahnwelle. Lokale Größen wie die Band Juli mit ihrem Song »Die perfekte Welle«, oder OK KID mit dem Hit »Stadt ohne Meer« greifen die Idee mit Begeisterung auf und unterstützen das Vorhaben aktiv.

Peter Neidel fährt begeistert fort: »Das wäre eine außergewöhnliche Attraktion für Gießen. Diese passt zu unserer jungen und lebendigen Stadt.« Als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Gießen Marketing GmbH hat Peter Neidel daher auch sehr gerne grünes Licht für eine Machbarkeitsstudie gegeben.

Studie beauftragt

Dafür wurde der renommierte Fachmann Prof. Dr. Markus Aufleger beauftragt. Er besitzt eine hohe Expertise und kann eine Vielzahl von Referenzen in Europa aufweisen. Sein aktuelles Projekt ist eine stehende Welle in Nürnberg.

Paul Schmidt und die anderen Lahnwelle-Teammitglieder zeigen sich daher auch von der Auswahl des Gutachters vollständig überzeugt. »Wir standen immer in engem Kontakt mit Gießen Marketing. Da ist eine exzellente Auswahl getroffen worden«, so Paul Schmidt. Das Gutachten ist beauftragt und nun heißt es, das Ergebnis abzuwarten.

Umsetzung nicht unrealistisch

Selbstverständlich werden dabei auch ökologische Aspekte betrachtet. Im Vorfeld sind bereits erste Einschätzungen erfolgt, so dass die Umsetzung des Projekts nicht als unrealistisch zu bezeichnen ist.

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