06. Mai 2021, 13:00 Uhr

Gießen

Vertrag mit Rettungsdiensten verlängert

Landrätin Anita Schneider sprach von einem »besonderen Tag«, als sie vertraglich die Verlängerung der Rettungsdienste mit dem Landkreis festhielt.
06. Mai 2021, 13:00 Uhr
Landrätin Anita Schneider (r.) und die Erste Kreisbeigeordnete Dr. Christiane Schmahl unterzeichneten im Beisein der Vertreter der Vertragspartner und der Kreisverwaltung den neuen Vertrag. Foto: Berger

Unterzeichnet wurde das Papier von Anita Schneider, der Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Christiane Schmahl sowie den mittelhessischen Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Die Ende dieses Jahres vertraglich auslaufende langjährige Zusammenarbeit wird um weitere acht Jahre bis 2029 zur »Sicherstellung der Durchführung des bodengebundenen Rettungsdienstes, einschließlich der notärztlichen Versorgung« verlängert, wie es im Amtsdeutsch heißt.

Qualifizierte Hilfe sicherstellen

Aufgabe ist es, bei Notfällen möglichst innerhalb von zehn Minuten für die rund 260.000 Menschen in Stadt- und Landkreis Gießen qualifizierte Hilfe sicherzustellen. Bereits seit 1993 arbeitet der Landkreis mit JUH und DRK zusammen. Vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender Einsatzzahlen, die sich von 29.060 im Jahr 2006 über 40.101 im Jahr 2014 auf 50.693 im vergangenen Jahr 2020 erhöhten, wurden auch weitere Standorte für Rettungswachen erschlossen, zuletzt in Niederkleen und im Schiffenberger Tal in Gießen. Sieben Rettungswachen werden vom DRK und sechs von JUH betrieben und insgesamt 27 Rettungswagen für den Einsatz vorgehalten. »Ein weiterer Schritt nach vorn« werde laut Schneider mit der DRK-Rettungswache Gießen-West vollzogen, »die nun in trockenen Tüchern ist und sich weiterentwickeln wird«. Erneut habe sich der Kreis für eine langjährige Zusammenarbeit entschlossen, denn damit verbunden seien Investitionen in die Sicherheit, Erreichbarkeit und die Einhaltung der Hilfsfristen.

»Auf dem richtigen Weg«

»Da sind wir auf dem richtigen Weg, um die Qualität der Rettungsdienste im Landkreis Gießen zu sichern. Die Ausschreibung hat ergeben, dass wir weiter mit den Dienstleistern JUH und DRK zusammenarbeiten werden.« Es sei dies eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit »gemeinsamen Problemen, die uns gemeinsam begleiten. Der Landkreis freue sich auf die nächsten acht Jahre«, so Schneider.

An der Vertragsunterzeichnung nahmen zudem der ärztliche Rettungsdienstleiter des Kreises, Dr. Florian Martens, sowie JUH-Regionalvorstand Marco Schulte-Lünzum und DRK-Betriebsleiter Jan Orendt teil.

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