28. Januar 2021, 13:00 Uhr

Wetzlar

Varghese Ayyampilly neu im Pastoralteam

Lange erwartet, doch für die meisten überraschend kam vor einer Woche die Ankündigung, dass Pater Varghese Ayyampilly die Nachfolge von Pfarrer Christof Forst antreten wird.
28. Januar 2021, 13:00 Uhr
Christian Hammann (l.) und Stadtpfarrer Peter Hofacker (r.) begrüßten Pater Ayyampilly in ihrer Mitte, vor der großen Domkrippe. Foto: Volkmar

Forst hatte im Sommer letzten Jahres aus gesundheitlichen Gründen Wetzlar verlassen hat. In einem feierlichen Gottesdienst im Dom begrüßte Pfarrer Peter Hofacker, Leiter der katholischen Pfarrei »Unsere Liebe Frau Wetzlar«, zu der auch die drei Kirchorte in Niedergirmes, Neue Wohnstadt und Dalheim gehören, am vergangenen Sonntag seinen neuen Mitbruder und stellte ihn der Gemeinde vor. Die Gottesdienstbesucher begrüßten den neuen Seelsorger mit herzlichem Beifall. »Sei uns herzlich willkommen. Dass du unser Pastoralteam verstärken wirst, freut uns sehr. Dabei sind die priesterlichen Aufgaben, wie Spenden der Sakramente, Feier der Gottesdienste, Taufen und Beerdigungen die Schwerpunkte. Du wirst aber auch die synodalen Gremien und die besonderen ökumenischen Aspekte am Dom kennenlernen«, unterstrich Hofacker.

9.000 Katholiken in Wetzlar

»Wir freuen uns, heute ein neues Mitglied des Pastoralteams in unserer Gemeinde begrüßen zu können, betonte Christian Hammann, der im Namen der synodalen Gremien und der mehr als 9.000 Katholiken der Stadt Wetzlar Pater Varghese - zu Deutsch »George« - begrüßte und ihm für seine Arbeit Gottes Segen wünschte.

»Wir hoffen und wünschen, dass du dich in Wetzlarer wohl fühlst und mit deinen Ideen und Talenten unsere Gemeinde bereichern wirst.«

Ein bewegtes Leben

»Ich bin der Neue und freue mich, dass ich Ihnen heute erstmals begegnen darf«, so der Priester, als er sich persönlich vorstellte und von seinem bewegten Leben als Seelsorger erzählte. Geboren 1973 in Südindien, schloss er sich der dortigen Ordensgemeinschaft der Vinzentiner an. Er wurde 2001 zum Priester geweiht und ging 2002 als Missionar nach Tansania (Ostafrika), dort lebte und arbeitete er 13 Jahre als Seelsorger. Vor fünf Jahren wechselte er für zwei Jahre nach Solomon (Island).

Praktikum im Westerwald

»Mit Deutschland und dem Bistum Limburg kam ich erstmals vor vier Jahren in Kontakt, als ich in der Pfarrei St. Franziskus in Rennerod (Westerwald) als Praktikant mein Debüt in Deutschland begann.

Ich freue mich auf meinen Dienst in Wetzlar, eine kontrastreiche Stadt, die ich aber erst seit acht Tagen kenne, und auf meine neue Aufgabe im Pastoralteam der Pfarrei »Unsere Liebe Frau«, so der sympathische Seelsorger, als er in deutscher Sprache von seinem bewegten Lebensweg als Priester erzählte.

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