03. Januar 2021, 13:00 Uhr

Dillenburg

Individuelles Schild für die Rotebergschule

Die Schüler werden nach ihrer Rückkehr aus den Ferien und dem »Lockdown« große Augen machen: Sie werden dann von einem individuell gestalteten Schild begrüßt.
03. Januar 2021, 13:00 Uhr
Bürgermeister Michael Lotz, Lehrerin Petra Mirsemann, Kommissarische Schulleiterin Gesine Drolsbach und Stadträtin Marianne Henrich (v.l.). Foto: Stadt Dillenburg

Bürgermeister Michael Lotz überreichte das Schild gemeinsam mit Stadträtin Marianne Henrich an die kommissarische Schulleiterin Gesine Drolsbach und Lehrerin Petra Mirsemann. Das bunt gestaltete Schild trägt die Aufschrift »Camp Auf den Löhren 2020 - 2022« und stellt sicher, dass der Name der Einrichtung schon von Weitem gut sichtbar ist - über dem Haupteingang des provisorischen Containerdorfs.

Ausweichquartier im Containerdorf

Die Rotebergschule ist für die Zeit der Renovierungsarbeiten ihres Schulgebäudes in der Stadt im Containerdorf auf dem Galgenberg untergebracht. Das Ausweichquartier am Waldrand haben rund 180 Schüler, zehn Klassen und Lehrer im Oktober bezogen, während die Verwaltungsabteilung weiterhin im Schulgebäude in der Rühlstraße ihren Dienst versieht.

Die 17 Container wurden 2018 auf dem Bolzplatz des Spielplatzes »Löhren« in der Nassaustraße aufgestellt und boten zunächst der Juliane-von-Stolberg-Schule Unterkunft, die ebenfalls grundlegend saniert wurde und im Sommer wieder zurück in ihr Schulgebäude in der Maibachstraße zog.

Der Lahn-Dill-Kreis als Schulträger bat die Oranienstadt als Grundstückeigentümerin um eine Verlängerung des Pachtvertrags bis zum Sommer 2022. Der Spielplatz wird in den Pausen rege genutzt und die Kinder fühlen sich in der neuen und ruhigeren Umgebung sehr wohl. Das in die Jahre gekommene Schulgebäude wird zurzeit entkernt.

Kreis investiert 5,5 Millionen Euro

Zu den erforderlichen Baumaßnamen zählen unter anderem der Einbau eines Aufzugs, neue Versorgungsleitungen und Fenster sowie ein neues Dach. Insgesamt investiert der Lahn-Dill-Kreis hier 5,5 Millionen Euro. Da lärm- und staubintensive Arbeiten durchgeführt werden müssen und der Platz auf dem Schulgrundstück beengt ist, war es erforderlich, die gesamte Schule für rund zwei Jahre auszulagern.

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