11. November 2019, 11:00 Uhr

Dillenburg

Veränderungen im Lebenshilfe-Verein

Der Generationenwechsel innerhalb der Lebenshilfe Dillenburg wird weiter vorangetrieben. Drei neue Mitglieder sind in den Aufsichtsrat des Vereins gewählt worden.
11. November 2019, 11:00 Uhr
Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Raab (r.) verabschiedet Dr. Roland Mader (l.), Annegret Bretthauer (3.v.l.) sowie Robert Bertrand (2.v.r.) und begrüßt Dr. Janine Schreiner (2.v.l.), Christoph Heinigk (Mitte) und Christine Blanke. Foto: Lebenshilfe

Christine Blanke, Dr. Janine Schreiner und Christoph Heinigk rücken nach für Annegret Bretthauer, Dr. Roland Mader und Robert Bertrand, die sich nicht zur Wiederwahl stellten. »Wir verabschieden heute drei wichtige und kompetente Mitentscheider«, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Raab und dankte für das langjährige Engagement: Annegret Bretthauer war 16 Jahre, Roland Mader 22 Jahre und Robert Bertrand sogar 34 Jahre lang Teil des Gremiums.

Für die Zukunft gerüstet

Seinen Aufsichtsrat langfristig zu verjüngen - damit hatte der Verein bereits in den Vorjahren begonnen. Mit den neuen Mitgliedern Christine Blanke, Dr. Janine Schreiner und Christoph Heinigk sei man gut aufgestellt für die Zukunft, merkte Raab an, der ebenso wie sein Stellvertreter Michael Koch für die kommenden fünf Jahre einstimmig im Amt bestätigt wurde. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt: Andrea Hentschel, Pia Bernhardt, Rolf Stiebing und Christian Kolb.

Zukunftsorientiert gestaltet sich auch das Thema Personalgewinnung: eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Uni Siegen, neue Verfahren in der Personalauswahl sowie ein Talentmanagement, das Fachkräften aus den eigenen Reihen ermöglicht, sich für Schlüssel- und Leitungsstellen innerhalb der Lebenshilfe zu bewerben. Knapp 400 Mitarbeiter beschäftigt die Lebenshilfe Dillenburg inzwischen.

Aktuell bietet die Lebenshilfe Dillenburg rund 1.200 Plätze in ihren Werkstätten, den verschiedenen Wohnformen, der interdisziplinären Frühförder- und Beratungsstelle, der integrativen Kindertagesstätte und dem familienentlastenden Dienst. »Das wichtigste Ziel bleibt es, in der Region Menschen mit Behinderungen in allen Lebensphasen eine möglichst normale und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen«, hob Raab hervor.

Im Jahr 2018 hat der Verein ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Diese Zahlen seien jedoch zu relativieren, erläutert Lebenshilfe-Vorstand Dirk Botzon. Die für das Finanzjahr vorgesehenen Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen seien noch nicht umgesetzt worden. »Das lag etwa daran, dass erforderliche Genehmigungen noch nicht vorlagen oder Verhandlungen mit den Behörden noch nicht abgeschlossen waren.« Neben einem Ersatzneubau für die Werkstatt Eibelshausen sowie der Umsetzung der Erweiterung der Reha-Werkstatt Haiger werden den Verein im kommenden Jahr verschiedene Brandschutzmaßnahmen beschäftigen.

Treue Mitglieder

Ehrungen für 25 Jahre erhielten Tatjana Brückmann, Edith Burbach, Manfred Ebner, Thomas Herrmann, Thorsten Jaich, Wolfgang Mayer, Peter Schwehn und Jörg Thomas.

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