23. August 2020, 13:00 Uhr

Gießen

Tour der Hoffnung sammelt still und leise 438.750 Euro

438.750 Euro sind die stolze Bilanz des über 45 Kilometer und gerade mal acht Stopps durchgeführten »kleinen Prolog« der 37. Tour der Hoffnung.
23. August 2020, 13:00 Uhr
Jan Sommerlad überreichte einen Spendenscheck an Petra Behle und Klaus-Peter Thaler. Foto: Karger

Nach der offiziellen Absage der diesjährigen Tour der Hoffnung zugunsten krebskranker Kinder, die ursprünglich am vergangenen Wochenende in Würzburg enden sollte, wurde unter strengster Geheimhaltung unter Einbindung der Polizei durch Tour-Organisator Gerhard Becker ein »kleiner Prolog« geplant, um die Tour-Idee auch in einem »Ruhejahr« weiterzutragen. »Es gibt ja nicht weniger kranke Kinder, weil wir nicht fahren können«, brachte es Schirmherrin Petra Behle bei der Abschlusszusammenkunft der Teilnehmer auf den Punkt.

Dank an Schirmherrin Petra Behle

Bei dieser Zusammenkunft in der Marktschänke in Heuchelheim war es dann auch Becker, der die Gelegenheit nutzte, um an 20 Jahre Schirmherrin Petra Behle zu erinnern und dieser für ihr Tourengagement zu danken. 14 Hoffnungsfahrer waren es, die sich auf die 45 Kilometer lange Tour von den Stadtwerken über Heuchelheim, Launsbach, Ruttershausen, Lollar und Gießen wieder zurück zu den Stadtwerken gemacht hatten und bei acht langjährigen Tourpartnern kurze Stopps einlegten, um Spenden einzusammeln und damit Hilfe zu leisten. Dabei galt es, Etappen zwischen zwei und 13 Kilometer zurückzulegen. Aufgrund der Corona-Einschränkungen war alles geheim gehalten worden, es wurde auf Zuschauer verzichtet. Einzig und allein das Blaulicht der Begleitfahrzeuge der Polizei machte auf die besondere Aktion aufmerksam und sorgte für verwunderte Blicke bei Passanten.

Auch Polizeipräsident mit von der Partie

Begleitet wurde das Fahrerfeld, das von Kapitän Klaus-Peter Thaler angeführt wurde, auch von Polizeipräsident Bernd Paul. Nach 45 Kilometern und sechs Stunden waren so insgesamt 65.000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen. Beim geselligen Abend zum Abschluss wurden dann in der Marktschänke in guter Tradition noch einige Spendenschecks überreicht. Diese reichten von jenen 6.000 Euro bis hin zu 65.000 Euro vom Activy-Team, dem Vor-Tourteam.

Einen Scheck über 20.000 Euro überreichten Vertreter des »Verein. Zahnärzte helfen«.

Unterwegs fleißig Spenden gesammelt

Unter anderem wurde bei den acht Stopps in Ruttershausen durch Jens Weimer ein Spendenscheck über 4.000 Euro der Firma Weimer überreicht. »Wenn auch in diesem Jahr im kleinen Kreis, so hoffen wir im nächsten Jahr im großen Kreis angreifen zu können«, so Weimer.

Premiere bei der Möbelstadt Sommerlad

Eine Premiere gab es beim traditionellen Prologhalt in der Möbelstadt Sommerlad im Schiffenberger Tal, wo Jan Sommerlad für seinen im Urlaub weilenden Vater und Firmenchef Frank Sommerlad einen Spendenscheck über 4.000 Euro an Petra Behle und Klaus-Peter Thaler überreichte. Behle dankte für die lange Verbundenheit der Möbelstadt, wobei Jan Sommerlad darauf verwies, dass bereits sein Großvater Rudolf die Tour unterstützte.

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