22. Mai 2020, 13:00 Uhr

Wetzlar

Sieben weitere Haltestellen werden barrierefrei

Seit vielen Jahren werden in Wetzlar die Bushaltestellen behindertengerecht umgebaut. In diesem Jahr wurde der Auftrag zur Umgestaltung von sieben weiteren Haltestellen erteilt.
22. Mai 2020, 13:00 Uhr
Stadtrat Norbert Kortlüke (l.) und Bürgermeister Andreas Viertelhausen (3.v.l.) begutachten die Bauarbeiten an der Haltestelle Kolpingstraße/Nauborner Straße. Foto: Stadt Wetzlar

Die Bushaltestelle Wellergasse im Stadtteil Dutenhofen ist bereits fertiggestellt worden. Mit dem Ausbau der beiden Haltestellen in der Kolpingstraße hat der Umbau der zwei aufwendigsten Standorte begonnen. Die Bauarbeiten erstrecken sich auf jeder Seite auf eine Länge von fast 100 Metern. Die Busbuchten bleiben erhalten.

Busse halten nicht auf der Straße

Denn ein Halten der Busse auf der Straße, wie es an immer mehr Haltepunkten angestrebt wird, wäre aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in der Nauborner Straße problematisch. Die Buchten werden daher etwas ausgeweitet, damit die Anfahrt der Busse erleichtert wird und sich präziser bewerkstelligen lässt. Auch der Überweg an der Fußgängerampel wird barrierefrei ausgebaut.

Außerdem wird die die Ampelanlage erneuert und ihr Standort geringfügig verändert. Sobald beide Haltestellen umgebaut sind, wird im gesamten Baubereich die Fahrbahndecke saniert. Die Arbeiten im Bereich der Kolpingstraße werden rund zwei Monate in Anspruch nehmen.

Folgende Projekte

Danach werden in Wetzlar noch die Haltepunkte Am Sturzkopf und Volpertshäuser Straße umgebaut. Zwei weitere Haltestellen in der Großaltenstädter Straße von Hermannstein sind ebenfalls Bestandteil des Bauprogramms. Bei allen Bushaltestellen werden beleuchtete Wartehallen errichtet. Im Zuge dieser Maßnahmen werden gleichzeitig nahe Fußgängerüberwege barrierefrei gestaltet. Im Wetzlarer Stadtgebiet befinden sich 240 Haltestellen - 80 wurden bereits umgebaut. Die Arbeiten sollen im Spätsommer abgeschlossen werden. Die Kosten belaufen sich auf 525.000 Euro. Davon übernimmt das Land mehr als die Hälfte.

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