10. März 2019, 11:00 Uhr

Wetzlar

Perspektive: »Spitzensport 2025« in Wetzlar

Das Thema »Wetzlarer Spitzensport 2025« stand im Mittelpunkt eines Treffens von Sportvereinen, -verbänden sowie der Stadt in der Rittal-Arena.
10. März 2019, 11:00 Uhr
Rainer Dietrich, Wendelin Müller, Tufan Yener, Andreas Joneck, Andreas Hein, Ralf Koch, Manfred Wagner und Björn Seipp (v.l.) im Gespräch. Foto: Stadt Wetzlar

Andreas Hein (Abteilungsleiter Leichtathletik des TV Wetzlar), Andreas Joneck (Geschäftsführer RSV Lahn-Dill), Björn Seipp (Geschäftsführer HSG Wetzlar), Tufan Yener (Sportlicher Leiter FSV Hessen Wetzlar), Uwe Mäde (Referatsleiter Olympischer Leistungssport) und Ralf Koch (Vorsitzender Sportkreis Lahn-Dill) sprachen mit Sportamtsleiter Wendelin Müller, Oberbürgermeister Manfred Wagner sowie Rainer Dietrich (Wirtschaftsförderung) über Herausforderungen und Chancen von Stadt und Vereinen, um den Status »Stadt des Sports« auszubauen.

Austausch von Vereinen und der Stadt

Wagner betonte zunächst den Dreiklang, der Wetzlar ausmache: »Wir bieten in Wetzlar Spitzensport, Breitensport und Sport für Menschen mit Handicap auf gleichermaßen hohem Niveau. Das hat sicherlich Vorbildcharakter. Wir sind groß genug, um gemeinsam, mit allen Akteuren, gewisse Dinge zu stemmen, aber nicht so groß, dass man sich nicht mehr kennt.«

Die Vertreter der Vereine und Verbände trugen ihre Vorstellungen vor, um die vorhandenen Strukturen bis 2025 auszubauen. Diese Visionen betreffen vor allem Wünsche rund um die Nutzung von Trainingsstätten und die Verbesserung der Ausstattung von Trainings- und Wettkampfstätten. So wurde vereinbart, dass geprüft wird, ob beispielsweise eine gemeinsame Nutzung von Sporthallen möglich ist, um die Bedürfnisse mehrerer Vereine zu bündeln.

Video-Würfel für die Rittal Arena

Björn Seipp hob hervor, dass die technische Ausstattung in der Rittal-Arena einer Modernisierung bedürfe. »Sicherlich ist es nach 15 Jahren an der Zeit, über neue Videoleinwände oder beispielsweise auch einen Würfel in der Hallenmitte nachzudenken, um Sponsoren zu behalten und neue zu generieren. Ansonsten ist die Rittal-Arena natürlich immer noch eine Top-Sportstätte.« Diese möchte mittelfristig auch der RSV Lahn-Dill nutzen: »Es ist für uns eine zwingende Notwendigkeit, die Spiele der ersten Mannschaft über kurz oder lang in der Arena auszutragen«, unterstrich Joneck.

Die Vereine, die das Stadion nutzen, bescheinigten der Stätte am Karl-Kellner-Ring einen tadellosen Zustand. »Es präsentiert sich im Superglanz«, sagte Hein.

Tufan Yener bestätigte den Eindruck, äußerte aber auch Wünsche: »Der Deutsche Fußball-Bund will demnächst alle Spiele der 2. Bundesliga live im Internet übertragen, dafür benötigen wir WLAN und auch mehr Leuchtkraft des Flutlichts. Darüber hinaus wäre es schön, es gäbe eine mobile Verkaufsanlage.«

Für die Leichtathleten, allen voran Hein und Mäde, wäre eine Erweiterung der Rundlaufbahn auf acht Bahnen zwingend notwendig, um künftig noch attraktivere Veranstaltungen nach Wetzlar zu holen. »Damit würden wir eine ganz andere Qualität erreichen«, sagte Mäde. Ins Auge gefasst wurde auch die Idee eines Teilzeit-Internats, das für viele Sportarten, die Nachwuchs ausbilden, interessant wäre.

Sport ist ein Standortfaktor

Rainer Dietrich betonte, dass Sport ein »harter Standortfaktor« sei. »Gerade die Vereine, die Spitzensport anbieten, sind unsere Leuchttürme in der Wahrnehmung von außen. Die Weiterentwicklung technischer Bedingungen und der Infrastruktur sind eine enorm wichtige Aufgabe für die Zukunft.«

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