23. März 2020, 11:00 Uhr

Heuchelheim

Nach Bluttat: 28-Jähriger in Psychiatrie

In Heuchelheim kam es zu einer Festnahme eines 28-jährigen syrischen Asylbewerbers nach einer Messerattacke auf seine Frau. Die 24-Jährige musste notoperiert werden.
23. März 2020, 11:00 Uhr
In diesem Haus in der Rodheimer Straße in Heuchelheim hat sich das Drama abgespielt. Foto: Karger

Der Mann wird dringend verdächtigt, seine 24-jährige Ehefrau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben. Die Frau konnte gegen 16.20 Uhr noch aus der Wohnung des Wohn- und Geschäftshauses in der Rodheimer Straße fliehen und Nachbarn um Hilfe bitten. Sie erlitt sehr schwere Schnitt- und Stichverletzungen. Ihr Leben konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden.

Der Polizeieinsatz dauerte bis in die späten Abendstunden an. Der 28-Jährige hatte sich nach der mutmaßlichen Tat mit seinen drei Kindern in der Wohnung verschanzt.

Kinder bleiben unverletzt

Spezialkräfte der Polizei, ein Sondereinsatzkommando aus Frankfurt, wurde hinzugezogen, konnten den Verdächtigen gegen 22.50 Uhr in der Wohnung festnehmen. Die Kleinkinder im Alter von ein, drei und fünf Jahren blieben unverletzt. Anschließend wurde der Verdächtige dem Haftrichter des Gießener Amtsgerichts wegen des dringenden Verdachtes des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung vorgeführt. Dieser ordnete die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Tat war offenbar ein Streit unter den Eheleuten vorausgegangen. Die Ermittlungen dauern an.

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