30. Januar 2019, 11:00 Uhr

Wetzlar

»Leuchtturmprojekt« für Dalheim beschlossen

Der Magistrat der Stadt hat den Neubau des »Kinder- und Familien-zentrums« (KiFaZ) in Wetzlar-Dalheim auf den Weg gebracht – Kosten: 8,4 Millionen Euro.
30. Januar 2019, 11:00 Uhr
Das schlichte Modell des neuen Kinder- und Familienzentrums, wie es jetzt vorgestellt wurde. Foto: Stadt Wetzlar

Oberbürgermeister Manfred Wagner präsentierte das Vorhaben und charakterisierte es als »Leuchtturmprojekt« für den Stadtteil im Rahmen des Städtebauförderprogramms »Soziale Stadt«.

Das Zentrum entsteht auf 5.000 Quadratmetern am Berliner Ring und wird die städtische Kita Dalheim als auch ein Familienzentrum mit Quartiersmanagement und Multifunktionsräumen beherbergen.

Doppelte Kita-Gruppen

Mit dem Bau soll im Frühjahr 2020 begonnen werden, die Inbetriebnahme im Sommer 2021 erfolgen. Acht Kindergruppen sollen in der Kita Platz haben – das sind doppelt so viele, wie die Kita am Mühlstück aktuell hat. »Die aktuelle Kita kann den Bedarf schlicht nicht mehr abdecken«, erklärte Wagner. Von 95 Plätzen steigt damit die Kapazität auf 170 Plätze. Das 1974 errichtete Gebäude am Mühlstück wird im Anschluss abgerissen.

Neben dem neuen Gebäude wird auch ein großzügiges Freigelände mit Spielgeräten, Garten und Obstwiese hergestellt. Die Räume des Familienzentrums eignen sich zudem für Beratungen, Sprachkurse, Gruppenstunden und Kinderbetreuung. Außerdem entsteht eine Familienbücherei. Auch private Feiern sind möglich. Neben dem Quartiersmanager wird auch die Abteilung »Frühe Hilfen« des Jugendamtes in dem Gebäude zu finden sein.

Dalheim war 2015 nach Niedergirmes und Westend als dritter Wetzlarer Stadtbezirk in das Programm »Soziale Stadt« aufgenommen worden. Ziel dabei ist es, den Stadtteil durch neue Infrastruktur aufzuwerten – unter Beteiligung der Bewohner. »Ein Kinder- und Familienzentrum war wesentlicher Wunsch«, erläutert Peter Matzke, Leiter des Koordinationsbüro für Soziales.

Die Finanzierung teilt sich auf in Fördermittel von 3,1 Millionen Euro und einem Eigenanteil von 5,3 Millionen der Stadt. Das finale Wort hat nun die Stadtverordnetenversammlung am 13. Februar.

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