06. November 2018, 15:00 Uhr

Marburg

Kampagne »Fair im Verkehr« gestartet

Eine neue Verkehrskampagne der Stadt Marburg heißt »Marburg miteinander – fair im Verkehr« und wirbt dafür, das eigene Verhalten im Straßenverkehr zu reflektieren.
06. November 2018, 15:00 Uhr
Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies stellte die neue Verkehrskampagne der Stadt Marburg mit Regina Lang (Fachbereichsleiterin Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Brandschutz), Harald Schröder (Fachdienstleiter Straßenverkehr, links) und dem Radverkehrsbeauftragten Diogo Henriques Soares vor. Foto: Patricia Grähling/Stadt Marburg

»Die Menschen sollen möglichst sicher unterwegs sein«, sagte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies bei der Vorstellung der Kampagne. Um die Sicherheit zu erhöhen, investiere die Stadt Marburg in großen und kleinen Bereichen – vom Ausbau der Radverkehrswege bis hin zur Installation von Verkehrsspiegeln. »Zur Sicherheit im Straßenverkehr gehört aber auch, dass alle, die unterwegs sind – egal ob zu Fuß, mit dem Rad, dem Auto oder im Bus – sich an geltende Verkehrsregeln halten und fair und rücksichtsvoll miteinander umgehen«, führte das Stadtoberhaupt aus.

Drei Motive zu verschiedenen Zielgruppen

Im ersten Schritt hat die Stadt Marburg eine großflächige Plakataktion im Innenstadtgebiet gestartet, um auf die Kampagne »Marburg miteinander – fair im Verkehr« aufmerksam zu machen. Zunächst werden drei Motive gezeigt, die sich unterschiedlich stark an die verschiedenen Gruppen von Verkehrsteilnehmern richten.

Das erste Motiv ruft insbesondere Fußgänger dazu auf, sich gerade in der dunklen Jahreszeit hell und auffällig zu kleiden. »Dieses Motiv haben wir besonders vor den Marburger Schulen plakatiert, um Eltern darauf aufmerksam zu machen, dass eine helle Jacke ihr Kind deutlich sichtbarer und damit sicherer unterwegs sein lässt«, erklärte Spies. Der Aufruf »auffällig = sicher« richte sich zugleich an Radfahrer, die etwa mit einer Warnweste und Beleuchtung am Fahrrad zu ihrer eigenen Sicherheit beitragen könnten.

Das zweite Plakat betont »Rot ist rot« und zeigt einen Radfahrer, der eine rote Ampel ignoriert und dadurch einen Fußgänger anfährt und verletzt. »Ein rotes Ampelzeichen ist eine gesetzlich vorgeschriebene Verkehrsregel und zeigt deutlich, dass hier und jetzt gehalten werden muss – und man nicht nochmal eben schnell über die Kreuzung fährt«, mahnte der Rathauschef. »Rot ist rot!« gelte für alle – auch für Radfahrer.

Immer ausreichend Abstand halten

»Mit dem dritten Plakat wollen wir eine Regelung bekannter machen: Beim Überholen von Radverkehr müssen Autofahrerinnen und Autofahrer mindestens 1,5 Meter Abstand halten. Wer sich nicht daran hält, gefährdet im Ernstfall andere«, machte Spies deutlich. Das bedeute, dass Radfahrer an einigen Stellen in der Innenstadt nicht überholt werden könnten – etwa im Pilgrimstein.

Die Verkehrskampagne ist auf einen längeren Zeitraum und auf eine enge Zusammenarbeit mit Verkehrsinitiativen, Verbänden und Institutionen angelegt. Gemeinsam sollen in den nächsten Monaten weitere Themen, Inhalte und Aktionen entwickelt und umgesetzt werden. Mit den Verkehrsverbänden und -initiativen hat es schon Kontakte und erste Treffen gegeben. Aber auch alle anderen Interessierten sind dazu eingeladen, ihre Ideen in die Kampagne einzubringen und Vorschläge einzureichen unter der E-Mail miteinander@marburg-stadt.de

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