10. Oktober 2018, 15:00 Uhr

Marburg

Erstsemester erkunden Marburg und Uni

Die Stadt Marburg, die Philipps-Universität und das Studentenwerk sprechen sich für eine gemeinsame und friedliche Nutzung öffentlicher Räume durch Studierende und Bewohner aus.
10. Oktober 2018, 15:00 Uhr
Oberbürgermeister Thomas Spies und Universitätspräsidentin Katharina Krause unterschreiben die Erklärung im Beisein von (von rechts) Bürgermeister Wieland Stötzel, Uni-Vizepräsidentin Evelyn Korn und Arne Kauffmann (stellv. Geschäftsführer Studentenwerk). Foto: Patricia Grähling/Stadt Marburg

Dazu unterzeichneten Oberbürgermeister Thomas Spies, Bürgermeister Wieland Stötzel, Uni-Präsidentin Katharina Krause, Vizepräsidentin Evelyn Korn und Arne Kauffmann, stellvertretender Geschäftsführer des Studentenwerks, eine Erklärung zum Studienstart.

Einstieg ins Studium durch Orientierung

Wie jedes Jahr beginnt auch das Wintersemester 2018/19 für Erstsemester schon eine Woche vor der Vorlesungszeit: Dabei gestalten die aktiven Fachschaften die Orientierungseinheiten (OE), um den neuen Studierenden den Einstieg in das Studium zu erleichtern. Vor allem die Stadt-Rallyes für die neuen Erstsemester-Studierenden und die damit einhergehende Feierlaune während der OE betrachten insbesondere viele Bewohner der Oberstadt allerdings mit gemischten Gefühlen: Müll, Lärm und auch einzelne Übergriffe sorgen immer wieder für Ärger.

Seit 2014 finden deshalb regelmäßig Gesprächsrunden zwischen studentischen Fachschaften, den Ortsbeiräten sowie Vertretern der Uni und der Stadtverwaltung statt, um die negativen Auswirkungen der OE zu minimieren und für einen friedlichen und guten Start in das neue Semester für alle zu sorgen.

In der gemeinsamen Erklärung wird für Rücksicht und ein friedliches Miteinander geworben. Dort heißt es unter anderem: »Wir rufen zum Verzicht auf erhöhten Alkoholkonsum auf, um Eskalationen zu verhindern.« Außerdem fordern Stadt, Uni und Studentenwerk dazu auf, Aktionen zur OE anzumelden und nur zeitlich begrenzt stattfinden zu lassen. Darüber hinaus sollen alle, die öffentliche Flächen nutzen, keinen Müll hinterlassen und sich respektvoll gegenüber Anwohnern und deren Privateigentum verhalten. Anwohner der Oberstadt werden mit einem Informationsflyer über die anstehende OE informiert.

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