17. Dezember 2018, 11:00 Uhr

Biedenkopf

Erster »Ankerpunkt« auf der Industrie-Route

Bis 2021 sollen fünf Stationen zur »Route der Arbeits- und Industriekultur des Kreises« fertiggestellt werden. Eröffnet wurde nun der Ankerpunkt Hinterlandmuseum.
17. Dezember 2018, 11:00 Uhr
Museumsleiter Gerald Bamberger und Landrätin Kirsten Fründt eröffneten den ersten Ankerpunkt der Route der Arbeits- und Industriekultur. Foto: Landkreis

Jede der fünf Stationen ist als so genannter Ankerpunkt ein historisches Ziel voller Entdeckungen. Auch die Carlshütte in Buchenau, die Marburger Behring-Route, die Brücker Mühle in Amöneburg sowie das Dokumentations- und Informationszentrum Stadtallendorf sind Teil der Route. Auf die kommenden Objekte wird ab Frühjahr 2019 mit Schildern »Wir werden Standort« hingewiesen.

Landrätin Kirsten Fründt hat den ersten Ankerpunkt im Hinterlandmuseum eröffnet. Ob als außerschulische Lernorte oder touristische Ziele, die neuen Ankerpunkte sollen viele Möglichkeiten für Entdeckungen bieten.

Im Hinterlandmuseum gibt es Hörstationen, an denen Zeitzeugen ihre Erfahrungen aus der Arbeitswelt vor 100 Jahren vermitteln. Mitmachstationen laden die Besucher zum Erleben ein und zahlreiche Fotos und Schriftstücke dokumentieren die Vergangenheit des Handwerks, der Industrie und der Landwirtschaft. »Damit haben wir den ersten eben nicht nur sichtbaren, sondern auch erlebbaren Ort der Route der Arbeits- und Industriekultur geschaffen«, sagte Landrätin Kirsten Fründt.

Bürger beteiligten sich

Finanziell gefördert hat das Konzept die Region Lahn-Dill-Bergland mit Mitteln der Europäischen Union und dem Land Hessen aus dem Leader-Programm. In die Gestaltung des ersten Ankerpunktes im Hinterlandmuseum Biedenkopf brachten sich zudem eine Vielzahl an Menschen mit Interviews, Dokumenten, Fotos, Objekten und Anregungen ein.

Dem Hinterlandmuseum kommt für die Route eine Schlüsselrolle zu: Hier finden sich alle Themen der Arbeits- und Industriekultur wieder, auch jene, die an den anderen Standorten auf unterschiedliche Weise dargestellt werden.

Ergänzt werden die fünf Standorte durch Informationspunkte. Hier soll konkret sichtbar werden, wie Menschen früher gearbeitet haben. Eingebunden hierzu werden der Basaltbruch Nickel in Dreihausen, das Regionalmuseum Hinz-Hoob in Gladenbach-Weidenhausen, die Ludwigshütte sowie das Daniel-Martin-Haus in Schwabendorf.

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