11. Februar 2019, 11:00 Uhr

Kirchhain

Ehrgeiziger Kirchhainer beim Triathlon-Weltcup

Profi-Triathlet Maximilian Schwetz steht vor dem Start der wichtigsten Saison seiner Karriere. Los geht es mit dem Weltcup in Südafrika.
11. Februar 2019, 11:00 Uhr
Wahlheimat Kirchhain und Trainingsstützpunkt Namibia: Maximilian Schwetz fühlt sich gut auf den Wettkampf um Olympia 2020 in Tokio vorbereitet. Foto: privat

Moment, ein Profi-Triathlet aus Kirchhain? Jein, Maximilian Schwetz ist gebürtiger Erlanger und hatte aufgrund seiner Leidenschaft für Schwimmen, Radfahren und Laufen schon diverse Wohnorte weltweit. Kirchhain allerdings ist es seit vergangenem Jahr, weil seine Freundin an der Alfred-Wegener-Schule ihr Refendariat macht.

Das ist in Ordnung, denn die ehemalige Gesamtschule bietet ein serh gutes Sportgelände zum Trainieren. Heimische Profi- und Hobby-Sportler wissen außerdem die Lauf- und Fahrradrouten quer durch den Kreis ebenfalls zu schätzen – so auch Maximilian Schwetz.

Olympia 2020 als Ziel

Der nächste Wettkampf ist für jeden Sportler immer der wichtigste – frei zitiert nach Fußballtrainer Sepp Herberger. Für Maximilian Schwetz gilt dies natürlich auch. Und der nächste Wettkampf ist gar nicht so weit weg: Am Sonntag, 11. Februar, ab 16.15 Uhr geht es zuerst in den kalten Atlantik. In Südafrika findet der erste Weltcup des Jahres über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen) statt. Es ist parallel auch der Auftakt zur Olympia-Qualifikation 2020.

»Für mich startet die wichtigste Saison meiner Karriere«, hat Maximillian Schwetz die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio fest im Visier.

In Kapstadt will der 28-Jährige gleich wichtige Punkte für die Qualifikation sammeln. Nachdem er sein Trainingslager 2019 – wie viele weitere Weltklasse-Triathleten – in Namibia verbracht hatte, bot sich der Start im Nachbarland an.

»Das Trainingslager lief eigentlich sehr gut, mit einigen viel versprechenden Leistungen, insbesondere beim Laufen. Gegen Ende bin ich mal für drei Tage krank gewesen, aber das war sicherlich auch ganz gut für die Erholung«, zieht er eine positive Bilanz der Tage in Namibia.

Kaltes Schwimmen und windiges Radfahren

»Das Teilnehmerfeld ist wirklich stark«, so Schwetz, »und alle wollen natürlich Punkte im Kampf für Tokio sammeln.« Speziell die Südafrikaner Richard Murray (Weltranglisten-Zweiter) und Henri Schoemann (Olympia-Dritter 2016) sind für Schwetz die Favoriten.

»Im Atlantik ist es trotz des Sommers sehr kalt, und auf dem Rad ist es eigentlich immer sehr windig. Ich muss vorne aus dem Wasser kommen und in einer gut funktionierenden Radgruppe sitzen.« Mit Wassertemperaturen um die 12 Grad Celsius hat Schwetz aber grundsätzlich keine Probleme.

Entsprechend optimistisch geht er ins Rennen. »Mit einer Top-15-Platzierung wäre ich zufrieden. Mit einem Top-Ten-Ergebnis sehr glücklich.« Aber der Anfang einer Saison ist zumeist eine Wundertüte, sodass er auch weiß: »Es ist immer schwer abzuschätzen, in welcher Form die Athleten aus dem Winter kommen.«

Wer das Rennen live verfolgen möchte: möglich ist es im Internent unter www.triathlonlive.tv.

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