20. September 2020, 15:00 Uhr

Marburg

Bamberger kandidiert wieder zum Oberbürgermeister

Dirk Bamberger soll erneut zur Oberbürgermeisterwahl in Marburg antreten. Der Vorstand des CDU-Stadtverbands hat dies in einer Sitzung einstimmig beschlossen.
20. September 2020, 15:00 Uhr
Dirk Bamberger (l.) und Dr. Stefan Heck, die für Marburg und den Landkreis Verantwortung übernehmen wollen. Foto: CDU

Der Landtagsabgeordnete Dirk Bamberger wird somit am 14. März 2021 erneut ins Rennen geschickt. Des Weiteren unterstützt die Marburger CDU die Bewerbung von Staatssekretär Dr. Stefan Heck um die Kandidatur zur Bundestagswahl im September nächsten Jahres.

Das »Super-Wahljahr« 2021 wirft seine Schatten voraus. Neben der Kommunalwahl im März werden die Wählerinnen und Wähler im September zur Bundestagswahl gerufen. In Marburg wird parallel zu den Kommunalparlamenten auch der nächste Oberbürgermeister bestimmt. Der Vorstand der Marburger CDU hat nun mit den beiden wichtigsten Personalentscheidungen die Weichen für die bevorstehenden Wahlkämpfe gestellt.

Mit ihrem Landtagsabgeordneten Dirk Bamberger schickt der CDU-Stadtverband seinen wahlkampferfahrenen Parteivorsitzenden nach der Oberbürgermeisterwahl 2015 ein zweites Mal für diese Position ins Rennen. Die stellvertretende Vorsitzende Birgit von Bargen skizzierte die »Erfolgskurve« der CDU in Marburg, die seit Dirk Bambergers Wahlkampf in 2015 für die gesamte Partei und für die Fraktion steil nach oben laufe. Sie erinnerte hierbei an das Ergebnis des damaligen Überraschungskandidaten Dirk Bamberger. Nur knapp habe die CDU seinerzeit einen Sieg verpasst.

Bamberger sorgte schon 2016 für Erfolg

Mit Bamberger an der Spitze errang die CDU in der Kommunalwahl 2016 - völlig gegen den Landestrend - zwei zusätzliche Sitze in der Stadtverordnetenversammlung und kippte damit die langjährige rot-grüne Stadtregierung. Mit dem Gewinn des Direktmandats zum Hessischen Landtag habe die heimische Union dank Bamberger einen weiteren überraschenden Erfolg erreicht. »Ich bin mir sicher, dass Dirk Bamberger auch noch die schwierigste aller politischen Herausforderungen - nämlich den Chefposten im Marburger Rathaus - erfolgreich bewältigen wird.«

Ende Oktober Parteitag zur Nominierung

Bamberger selbst gab sich selbstbewusst und machte das strategische Ziel der CDU deutlich: »Wir werden ab 2021 den Oberbürgermeister stellen und wir werden mit der stärksten Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung die Führung der künftigen Stadtregierung übernehmen.«

Am 29. Oktober wird ein Parteitag auf Vorschlag des CDU-Vorstands die Nominierung des Oberbürgermeister-Kandidaten offiziell beschließen. Schon am kommenden Mittwoch, 23. September, stellen sich zwei Bewerber auf einem Parteitag der Kreis-CDU als Kandidaten für die Bundestagswahl im September 2021 zur Verfügung. Obwohl sich mit Dr. Andreas Ritzenhoff ein weiterer Bewerber aus dem Marburger Stadtverband zur Verfügung stellt, sprach sich der Vorstand der CDU Marburg mit großer Mehrheit dafür aus, den Amöneburger Dr. Stefan Heck, Staatssekretär im hessischen Innenministerium, zur Nominierung zu empfehlen.

Stefan Heck habe sich in seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter in der Wahlperiode von 2013 bis 2017 einen hervorragenden Ruf erarbeitet, so Bamberger. »In dieser Zeit war er maßgeblich daran beteiligt, dass nun endlich die A49 so verwirklicht werden kann, wie das jetzt nun auch in die Umsetzung geht. Er ist die Idealbesetzung dafür, die Interessen unserer Heimat in Berlin zu vertreten«, begründete Dirk Bamberger den Antrag des geschäftsführenden Vorstands, diese Nominierungs-Empfehlung abzugeben.

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