27. Juli 2020, 13:00 Uhr

Wetzlar

An der Franzenburg fließt der Verkehr reibungslos

Eine der größten Problemzonen des Wetzlarer Straßenverkehrs ist beseitigt: Bürgermeister und Baudezernent Andreas Viertelhausen gab die umgebaute Kreuzung Franzenburg für den Verkehr frei.
27. Juli 2020, 13:00 Uhr
Freuen sich über eine leistungsfähige Ampelanlage (v.l.): Thomas Hemmelmann, Ulrich Erbe, Sven-Torben Tropp, Bürgermeister Andreas Viertelhausen und Rolf Schneider. Foto: Stadt Wetzlar

Der Knotenpunkt der Landstraßen 3451 und 3360, den täglich 40.000 Kraftfahrzeuge passieren, war seit Jahren überlastet und wies gravierende Mängel bei der Verkehrssicherheit von Fußgängern und Radfahrern auf, was insbesondere die Schüler des nahegelegenen Schulzentrums betraf. Nach dem rund einjährigen Umbau wird die Leistungsfähigkeit der Kreuzung mit weiteren Abbiegestreifen erhöht. Damit wird vor allem der Verkehrsfluss von und in Richtung Leitz-Park verbessert.

Barrierefrei

Für Fußgänger ist künftig eine sichere, barrierefreie Überquerung der Kreuzung mit Ampel möglich, Radfahrer erhalten Fahrradstreifen in beiden Richtungen. Bei der Ampel handelt sich um eine der größten und modernsten Lichtzeichenanlagen, die in der Stadt Wetzlar installiert worden ist.

Zudem wurde die Grundlage für die Errichtung eines Busbahnhofes am Schulzentrum gelegt, dessen Bau sich unmittelbar anschließt.

Die Umleitung über die Spilburg während des Umbaus sei weitgehend störungsfrei erfolgt, betonte Bürgermeister Viertelhausen, lediglich bei der Änderung der Vorfahrtsregelung in Richtung Leitz-Kreisel habe es Anlaufschwierigkeiten gegeben. Nach der Fertigstellung der Kreuzung könne nun der Ausbau der Sportparkstraße in Angriff genommen werden.

Kanäle und Kabel neu

Neben den Straßenbauarbeiten wurde an der Frankfurter Straße zwischen Johann-Sebastian-Bach-Straße und Lessingstraße auch der Kanal erneuert und zahlreiche Rohre und Kabel im Auftrag der Enwag, der Stadt und der Telekom verlegt.

5.200 Meter Kabelleerrohre und 1.100 Meter Kabel wurden verlegt. Im Straßenbau wurden unter anderem 6.500 Tonnen Frostschutzsplit, 6.000 Quadratmeter Asphaltschicht und 1.100 Quadratmeter Betonsteinpflaster verbaut.

Bemerkenswert ist, dass die Bauarbeiter der beauftragten Baufirma Jost aus Weilmünster bis auf einen Ausfalltag bei Wind und Wetter komplett durchgearbeitet haben. Die Pandemie hatte keine Auswirkungen auf die Bautätigkeit. Alle am Bau beteiligten Mitarbeiter sind gesund geblieben.

Die Kosten betragen 2,3 Millionen Euro, davon 1,8 Mio. für den Straßenbau, und bewegen sich im Rahmen der von den städtischen Gremien genehmigten Mittel. Die Stadt erhält für den Umbau vom kommunalen Investitionsprogramm des Landes (KIP) eine Zuschuss von 1,3 Millionen Euro.

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