19. November 2020, 13:00 Uhr

Grünberg

TKS-Team auf dem Weg ins All

Eine Gruppe der Theo-Koch-Schule Grünberg (TKS) hat es unter die zehn besten Bewerberteams beim deutschen CanSat-Explorer-Wettbewerb geschafft.
19. November 2020, 13:00 Uhr
Die Grünberger arbeiten an einem »abgespacten« Projekt. Foto: TKS

Eingebunden ist die Teilnahme dort in den Wettbewerb der europäischen Weltraumbehörde ESA. Für den Wettbewerb müssen in bestimmten Intervallen unterschiedliche Phasen einer Weltraummission durchlaufen werden. Zunächst wird ein CanSat, ein »Satellit« in der Größe einer Getränkedose, von Schülerteams entwickelt, gebaut und programmiert. Dieser Mini-Satellit wird mit einer Rakete auf eine Höhe von mehreren hundert Metern gebracht und sinkt dann an einem Fallschirm zu Boden.

Arbeit mit Mini-Satellit und 3D-Drucker

Dabei soll der Satellit Messungen durchführen und Daten aufnehmen. Mit diesen Daten muss die Gruppe Missionen erfüllen, wie beispielsweise sich bewegende Objekten am Boden erkennen oder aus Druckunterschieden die Fallgeschwindigkeit ermitteln.

Die Gruppe nutzt dabei das schuleigene Elektroniklabor sowie die Metallwerkstatt. Außerdem dürfen die Schüler mit dem 3D-Drucker arbeiten und sich mit der Physical-Computing-Plattform Arduino auseinandersetzen.

Das TKS-Team aus den Jahrgängen 9 bis 11 bilden Ariane Janes, Benedikt Freitag, Florian Heßler, Theodor Wewel, Konstantin Röder, Benedict Heßler und William Fürst. Ariane Janes koordiniert die Planung und liefert Informationen. Benedikt Freitag kümmert sich um das Auslesen und Speichern von Daten mittels eines Arduinos und einer SD-Karte. Benedikt Heßler plant ein Fallschirmsystem, sodass die »Can« eine Fallgeschwindigkeit von zehn Metern pro Sekunde hat. Theodor Wewel, Konstantin Röder und Florian Heßler konstruieren eine Test-rakete, und William Fürst ist Experte für 3D-Druck und Modellierung.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Kommunikation digital und räumlich getrennt stattfinden muss, da sich das Team nicht jahrgangsübergreifend in der Schule treffen darf.

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