06. März 2021, 13:00 Uhr

Gießen

Markus Barbir ist neuer Streetworker

Seit mehr als 20 Jahren ist die aufsuchende Jugendsozialarbeit (AJS) eine feste Institution in der Jugendhilfelandschaft der Universitätsstadt.
06. März 2021, 13:00 Uhr
Markus Barbir mit seiner Kollegin Tanja Klein.

Die AJS ist ein Arbeitsbereich der Abteilung Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt. Mit dem Jahreswechsel ging in diesem Jahr auch ein Personalwechsel einher. Markus Barbir ist seit Januar das neue Gesicht in der AJS.

Bereits sehr erfahrener Sozialarbeiter

Der Sozialarbeiter bringt nicht nur frischen Wind sondern auch fundierte Erfahrungen in der Jugendarbeit mit. Seine letzten Berufsjahre verbrachte Barbir in der stationären Jugendhilfe.

In einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete und junge Menschen mit psychischer Erkrankung war er dafür zuständig, Jugendliche bei ihrer Verselbstständigung zu unterstützen und auf das Leben außerhalb des Hilfesystems vorzubereiten.

»Die Arbeit mit jungen Menschen liegt mir«, sagt Barbir. Dabei zieht es ihn bewusst wieder in den freiwilligen Kontext der mobilen Jugendarbeit.

Auch Jugendcliquen werden unterstützt

Gemeinsam mit jungen Menschen ihre Lebenssituation verbessern - das ist der zentrale Auftrag der Aufsuchenden Jugendsozialarbeit.

Zusammen mit seiner Kollegin Tanja Klein sucht Markus Barbir Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 27 Jahren an ihren Treffpunkten im öffentlichen Raum auf. Durch einen methodischen Mix aus Streetwork, Gruppenarbeit, Beratung und Gemeinwesenarbeit gestalten sie die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen.

Im Rahmen der Gruppenarbeit unterstützt die AJS Jugendcliquen bei der Umsetzung von eigenen Projekten. So wird beispielsweise im Rahmen eines Jugendforums aktuell an einer Erweiterung des Skateparks gearbeitet.

Die Pandemie hat den Arbeitsalltag der AJS verändert. Die Kontaktarbeit auf der Straße ist aktuell nur eingeschränkt möglich. »Wir hoffen, dass wir im Frühjahr wieder durchstarten können«, sagt Sozialpädagogin Tanja Klein. Dann wird die AJS mit einem mobilen Tischkicker an öffentlichen Orten unterwegs sein, das neu entwickelte Cannabis-Quiz, ein interaktives Spiel zur Cannabisprävention, einführen und gemeinsam mit Gruppen Projektideen schmieden.

Beratungsangebot kann genutzt werden

Das Beratungsangebot der AJS kann auch aktuell genutzt werden. Persönliche Beratungstermine können derzeit dienstags und donnerstags im Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25a, vereinbart werden. Darüber hinaus sind die Mitarbeitenden unter 0641 306-2509 und -2498, ajs@giessen.de sowie über das Social-Media-Profil »streetwork.giessen« erreichbar.

Weitere Informationen zur Arbeit der AJS gibt es auch unter www.ajs-giessen.de.

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