29. Dezember 2018, 11:00 Uhr

Weimar

Zeiteninsel entwickelt Konzeptstudie

Landrätin Fründt hat einen Förderbescheid zur Regionalentwicklung in der Leader-Region Marburger Land über 14.292 Euro an die Gemeinde Weimar überreicht.
29. Dezember 2018, 11:00 Uhr
Vor dem Nachbau eines frühgermanischen Wohn-Stallhauses übergab Landrätin Kirsten Fründt (3.v.l.) den Bescheid über die EU-Fördermittel der Leader-Region Marburger Land für das Museum Zeiteninsel. Mit dabei waren (v.l.): Karl Krantz (Genossenschaft Zeiteninsel), Ulrich Buddemeier (Kreisentwicklung), Bürgermeister Peter Eidam, Dr. Andreas Thiedmann, (Genossenschaft Zeiteninsel), Alexandra Klusmann (Region Marburger Land) und Sarah Fräßdorf (Museumspädagogin Zeiteninsel). Foto: Landkreis

Mit der Förderung wird eine Konzeptstudie für das Museum Zeiteninsel erstellt. »Stein um Stein schaffen sie mit diesem Museum etwas Großartiges. Ein solcher Museumsbau braucht seine Zeit. Im archäologischen Sinn ist gerade mal ein Wimpernschlag vergangen«, sagte Fründt, die den langen Atem der Genossenschaftsmitglieder lobte. Sie hatten das Museum Zeiteninsel erst ermöglicht. Fründt ist froh, dass die Förderung noch vor Jahresende überreicht werden konnte.

»Wir wollten von Anfang an ein Museum, das man aus der Ferne sehen kann und das zum Erkunden und Entdecken einlädt«, sagte Weimars Bürgermeister Peter Eidam. »Mit dem Förderbescheid zur Entwicklung eines didaktischen Konzepts wird ein wichtiger Baustein für das Museum gelegt«, betonte er.

Erste Phase des Konzepts wird gefördert

»Das Gesamtkonzept gliedert sich in zwei Phasen. Phase eins ist Gegenstand dieser Förderung«, erläuterte Ulrich Buddemeier, Leiter des Fachdiensts Kreisentwicklung. In der ersten Phase soll ein inhaltlich-didaktisches Basiskonzept erstellt werden. »Am Ende liegt für den Ausstellungsbereich des Funktionsbaus und für alle Baugruppen ein Geländeplan mit Wegweisern oder Hinweisschildern vor«, sagte Buddemeier. Die Gesamtkosten sind auf rund 26.000 Euro kalkuliert. Davon sind rund 22.000 Euro förderfähig.

»Es sind bereits alle Themen festgelegt, die im Museum präsentiert werden sollen«, sagte Dr. Andreas Thiedmann, geschäftsführender Vorstand der Genossenschaft Zeiteninsel. »Wir haben für alle Themen jeweils den Umfang, die anzusprechende Zielgruppe und die didaktischen Mittel bestimmt«. In der zweiten Phase erarbeiten die Akteure das gestalterische und grafische Rahmenkonzept.

In diesem Konzept werden Medien und interaktive Bereiche wie Printerzeugnisse, Schilder, Audioguide oder QR-Codes entwickelt und auch ein Leitsystem, das die Besucher durch die Anlage führt. »Darüber hinaus wird in dieser Phase eine belastbare Kostenschätzung für alle musealen Einrichtungsgewerke erstellt«, ergänzte Karl Krantz, Vorstand der Genossenschaft Zeiteninsel.

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