08. Juli 2018, 15:00 Uhr

Gießen

Wissenschaftsstandort wächst weiter

Die Justus-Liebig-Universität Gießen erhält ein neues Forschungsgebäude.
08. Juli 2018, 15:00 Uhr
In direkter Nachbarschaft zum Biomedizinischen Forschungszentrum der Justus-Liebig-Universität entsteht das neue Gebäude. Vorne im Bild Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. Foto: JLU

Gemeinsam mit dem Hessischen Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms, Wissenschaftsstaats-sekretär Patrick Burghardt sowie Universitätspräsident Professor Dr. Joybrato Mukherjee und weiteren Ehrengästen wurde Richtfest gefeiert. Die Arbeiten an dem Neubau des Center for Infection and Genomics of the Lung (CIGL) am Aulweg schreiten voran. Nach seiner Fertigstellung wird das Gebäude eine Nutzfläche von rund 1.800 Quadratmetern haben und auf dem Campus Natur- und Lebenswissenschaften ein wichtiger Baustein des biomedizinischen Wissenschaftsstandorts mit dem Schwerpunkt für Lungen- und Infektionsforschung sein.

Fachübergreifend und bestens vernetzt

»Auch im Bereich der Lungen- und Infektionsforschung wächst der hochmoderne Wissenschaftsstandort an der Universität Gießen weiter: fachübergreifend und bestens vernetzt«, erklärte Staatssekretär Dr. Martin Worms in seiner Rede. »Das Land investiert hier viel Geld, das dazu dient, exzellente Arbeitsbedingungen für die Forschenden und Studierenden zu schaffen.«

25 Millionen Euro Gesamtkosten

Von den voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von rund 25 Millionen Euro entfallen 18,7 Millionen Euro auf die reinen Baukosten, rund 6,4 Millionen Euro auf die Gerätekosten für die Ausstattung des Neubaus. Das Land beteiligt sich an den Gesamtkosten mit rund 11,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist im Jahr 2019 geplant.

»Mit dem Center for Infection and Genomics of the Lung können wir die Forschungsbedingungen in einem profilbildenden Bereich an der Justus-Liebig-Universität in Gießen noch weiter verbessern«, betonte Staatssekretär Patrick Burghardt. »Der Neubau, den wir mit rund 11,5 Millionen Euro aus dem Heureka-Programm fördern, wird ein weiterer sichtbarer Beweis für den Erfolg unseres Hochschulbauprogramms sein.

Heureka hat einen regelrechten Bau- und Modernisierungsboom an den hessischen Hochschulen ausgelöst. Das ursprünglich bis zum Jahr 2020 geplante Programm haben wir inzwischen bis zum Jahr 2026 verlängert, und die ursprünglich geplanten Investitionsmittel von drei Milliarden Euro um eine weitere Milliarde Euro aufgestockt.

Somit stehen den hessischen Hochschulen bis zum Jahr 2026 vier Milliarden Euro für Ausbau und Sanierung zur Verfügung.«

Gießener Lungenforschung hervorragend

»Das CIGL ist ein deutliches Signal dafür, dass die international führende Gießener Lungenforschung hier eine hervorragende Zukunft hat – auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Infektionsforschung«, so Präsident der Justus-Liebig-Universität Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.

»Dass wir nur acht Monate nach dem Spatenstich schon das Richtfest für den Hauptsitz des Deutschen Zentrums für Lungenforschung feiern können, freut mich sehr.«

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