25. Mai 2020, 13:00 Uhr

Herborn

Reiterverein Herborn nutzte Stillstand

Dank der guten Arbeit des Vorstands sowie großzügiger Unterstützung kam der Reiterverein Herborn nicht in die Situation eines möglichen Zusammenbruchs.
25. Mai 2020, 13:00 Uhr
Ob die Pferde sich über die Masken gewundert haben? Nötig sind sie jedenfalls, damit der Unterricht wieder stattfinden kann. Foto: RV Herborn

Die ruhigere Zeit aufgrund der Pandemie wurde vielmehr genutzt, um die Zukunft des Vereins zu planen. »Ein Hygienekonzept für Einsteller, Reitlehrer und deren Reitschüler mit Eltern wurde erarbeitet und auf der Anlage in Herborn umgesetzt. Reithallen sowie Außenreitplatz dürfen nur von einer bestimmten Anzahl von Reitern zeitgleich genutzt werden«, erklärt der Vorsitzende Andreas Fischer. Dies war nötig, damit der Reitbetrieb wieder stattfinden kann.

Organisation wichtig

Alle Reitschüler des Vereins wurden schriftlich über die Regeln und Neuerungen informiert. Mit Frage- und Informationsblättern wurden verschiedene Dinge abgeklärt und jeder über den Umgang untereinander im Stall während der Pandemie informiert. Der Vorstand bietet den von Corona und deren Folgen betroffenen Familien eine Sonderregelung zur Aussetzung des Reitunterrichts außerhalb der vertraglichen Bestimmungen an.

Rente für ein Schulpferd

Weiterhin konnte die Zeit ohne Reitunterricht genutzt werden, um den 25-jährigen Victor in seinen verdienten Schulpferde-Ruhestand zu entlassen. Er arbeitete die vergangenen vier Jahre mit den Reitschülern und war einer der verlässlichsten und bravsten Vertreter. Victor litt in letzter Zeit immer öfter unter Arthrose und sollte eigentlich erst im Sommer in Rente gehen. Durch Zufall wurde dem Verein ein zehnjähriger Haflinger Wallach angeboten, der schon Schuldienst-Erfahrungen mitbringt. Sunny wurde also von Vorsitzendem Andreas Fischer gekauft und dann von Chef-Trainerin Conny Schragner in sein neues Umfeld eingewöhnt.

Ein weinendes und ein lachendes Auge

»Unsere Trainerin Franzi Schäfer wird der Liebe wegen den Verein Mitte Juni in Richtung Bayern verlassen. Der Reiterverein wünscht der erfolgreichen Springreiterin alles erdenklich Gute für ihre neuen Aufgaben und dankt ihr für die tolle Arbeit hier in Herborn. Sie wird uns und den Reitschülern fehlen«, berichtet Andreas Fischer.

So musste die Trainerstelle neu besetzt werden. Dies ist bereits erfolgt. »Der Verein freut sich nun sehr, ab 1. Juni die angehende Pferdewirtin ›klassisches Reiten‹ Franziska Sorger für sich gewonnen zu haben. Wir waren von der ersten Minute überzeugt, dass die sehr sympathische junge Reitlehrerin perfekt in unser Herborner Team passt«, erklärt Fischer.

Und sie bringt sogar noch etwas mit: Pferdewirtschaftsmeister Timo Edmund Pilarczyk, Ausbilder von Franziska Sorger, stellt dem Reiterverein das Schulpferd Quo Vadis, einen neunjährigen Hannoveraner auf unbestimmte Zeit für den Schulbetrieb zur Verfügung. Franzi Sorger hat an dessen Ausbildung großen Anteil gehabt. Alle Infos gibt es auch unter www.reiterverein-herborn.de.

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