13. Mai 2019, 12:30 Uhr

Gießen

Mobile Wache am Mühlengarten im Einsatz

Die neu eingerichtete mobile Polizeiwache am Lahnufer ist jetzt präsent. Sie wird gemeinsam durch Mitarbeiter der Stadt Gießen und der Polizei besetzt.
13. Mai 2019, 12:30 Uhr
Die Mobile Wache soll nahezu täglich zum Einsatz kommen. Foto: Schepp

Wie bereits berichtet, hatte sich am Lahnufer ein Brennpunkt gebildet. Mehrere dort durchgeführte Kontrollen bestätigten zuletzt einen Anstieg der Drogendelikte. So konnten im ersten Quartal 2019 drei mutmaßliche Drogendealer festgenommen werden.

Drogendelikte und Massenschlägerei

Die drei Asylbewerber aus Nigeria und Algerien sollen Drogen unter anderem an Minderjährige verkauft haben. Sie sitzen seit mehreren Wochen in Untersuchungshaft. Auslöser für die Installation der Mobilen Wache war nicht zuletzt eine Massenschlägerei am Lahnufer vor zweieinhalb Wochen, an der rund 20 Personen beteiligt waren.

Bei vielen anderen Personenkontrollen, die am Lahnufer, aber auch in der Stadt Gießen stattfanden, wurden mehrere Personen angetroffen, die per Haftbefehl gesucht wurden.

»Wir stehen fortwährend in einem engen Austausch mit anderen Behörden, wie der Stadt Gießen und der Bundespolizei.

Dabei wird die Lage immer wieder neu bewertet. Die gemeinsam durchgeführten Kontrollen und andere Maßnahmen belegen deutlich, dass unser Konzept Sicheres Gießen erfolgreich angewandt wird. Dabei wurde immer wieder schnell auf Entwicklungen reagiert«, so Polizeidirektor Marc Göbel.

Die mobile Wache soll nahezu täglich und zu relevanten Zeiten zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um ein entsprechend dafür ausgestattetes Fahrzeug der Stadt Gießen. Die »Wache« soll als Basis und Anlaufstelle dienen. Der Bereich am Lahnufer wird offensiv bestreift werden.

Sicherheitsgefühl steigern

»Wir sind in dem koordinierten gemeinsamen Einsatz zuversichtlich, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu steigern und gegen kriminelle Szenen am Lahnufer, aber auch im restlichen Bereich der Stadt Gießen, effektiv vorzugehen. Auch möchte ich mich für die vielen wertvollen Hinweise aus der Bevölkerung bedanken. Wir wollen mit allen Beteiligten weiter in einem engen und konstruktiven Austausch bleiben«, so Bürgermeister Peter Neidel.

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