21. Februar 2019, 11:00 Uhr

Gießen

Gießener Professor empfängt Bundespräsident in Bogotá

Über den aktuellen Stand des Friedensprozesses in Kolumbien hat sich Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier dieser Tage im Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstitut in Bogotá informiert.
21. Februar 2019, 11:00 Uhr
Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier (l.) und Prof. Dr. Stefan Peters, Professor für Friedensforschung an der JLU und wissenschaftlicher Direktor des Instituto CAPAZ in Bogotá.

Empfangen wurde er von Prof. Dr. Stefan Peters, Professor für Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und wissenschaftlicher Direktor des Instituto CAPAZ, der ihn auch über die Arbeit des Instituts informierte. Im Instituto CAPAZ besuchte der Bundespräsident zudem die Fotoausstellung »El Testigo« von Jesús Abad Colorado zur Sicht der Opfer auf den bewaffneten Konflikt und sprach mit den Leitern der zentralen Institutionen der zentralen Institutionen der Übergangsjustiz.

Steinmeier schon einmal zu Gast im Institut

Steinmeier ist nicht zum ersten Mal zu Gast im Instituto CAPAZ. Bereits im Jahr 2017 hatte er als Außenminister an der Kick-off-Veranstaltung des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts teilgenommen, dessen Gründung er von Anfang an gefördert hat. »Auch die weiteren Themen der Reise des Bundespräsidenten – die Lage im Nachbarland Venezuela und der Schutz der Biodiversität – sind eng mit den Aktivitäten des Instituto CAPAZ verbunden«, so Peters. Getragen von einem Konsortium deutscher und kolumbianischer Universitäten fördert das Instituto CAPAZ den Friedensprozess in Kolumbien durch Forschung sowie Aus- und Weiterbildung und berät Akteurinnen und Akteure in Politik und Gesellschaft.

Justus-Liebig-Universität Projektleiterin

Die JLU ist Projektleiterin und deutsche Konsortialführerin des Instituto CAPAZ. Sie setzt mit dieser Arbeit ihr langjähriges Engagement in Kolumbien fort, das die strategische Partnerregion der JLU in Lateinamerika ist. Bereits 1967 wurde mit der Universidad de Los Andes die erste deutsch-kolumbianische Hochschulkooperation festgeschrieben. Mittlerweile hat die JLU die Konsortialführerschaft bei den beiden größten deutsch-kolumbianischen Projekten, die über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit Mitteln des Auswärtigen Amts gefördert werden: Neben dem Instituto CAPAZ ist dies das deutsch-kolumbianische meereswissenschaftliche Exzellenzzentrum CEMarin, das der DAAD seit dem Jahr 2010 fördert. Mit dem Instituto CAPAZ leistet die JLU nun einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung einer friedvollen Zukunft des Partnerlandes.

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