05. Oktober 2018, 11:00 Uhr

Gießen

Gewinner des Architektenwettbewerbs bekanntgegeben

»Wiederherstellen und ergänzen«, so haben die Gewinner des Architektenwettbewerbs zur Kongresshalle Gießen ihre Arbeit beschrieben.
05. Oktober 2018, 11:00 Uhr
Professor Jörn Walter (l.) mit Mitgliedern des Preisgerichts und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (2.v.r.). Foto: Berger

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz zeigte sich »sehr zufrieden mit dem ersten Preis«, der »sehr behutsam mit unserer denkmalgeschützten Kongresshalle umgeht«, als jetzt die Bekanntgabe der Preisträger erfolgte. Der erste Preis wurde einstimmig vom sechsköpfigen Preisgericht der Meurer Generalplaner GmbH aus Frankfurt am Main zugesprochen, die durch Thomas und Kristina Meurer vertreten war. Ziel des Wettbewerbs war es, die denkmalgeschützte Gießener Kongresshalle zukunftsfähig baulich zu entwickeln. Dazu hatte die Stadthallen GmbH im Februar einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb in zwei Phasen ausgeschrieben.

Der Wettbewerb endete mit der zweiten Sitzung des Preisgerichts. Unter den insgesamt 17 Wettbewerbsbeiträgen – davon waren acht Beiträge für die zweite Phase ausgewählt worden – hat das Preisgericht vier Arbeiten ausgewählt und mit Preisen bedacht. Die Wettbewerbsbeiträge werden bis zum 12. Oktober in der Alten Kunsthalle der Kongresshalle öffentlich ausgestellt. Bei der Vorstellung der vier Preisträger hob der Vorsitzende des Preisgerichts, Prof. Jörn Walter (Stadtplaner, Hamburg) hervor, dass der Gewinnerbeitrag eine bauliche Verbundenheit der beiden Bühnen vorsieht.

Bühnen werden miteinander verbunden

Die bisher zwischen den Bühnen liegenden Durchgängen für das Catering werden an die Seiten der Bühnen verlegt.

Einzig die statisch notwendige Stütze, die auch immer noch eine Teilbarkeit der Säle garantiert, bleibt auf der Bühne erhalten.

Ebenfalls erhalten bleiben auch die geschützten Außenanlagen einschließlich der Gedenktafeln. Die derzeitige Restaurantfläche wurde aufgegeben und soll zu Vortragssälen werden.

Im Erdgeschoss soll es eine räumliche Erweiterung in Richtung Südanlage geben. Die einstige Touristeninformation soll abgerissen werden und dort durch eine Glasfassade ergänzt werden.

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