20. Juli 2019, 13:00 Uhr

Gießen

Die Johanneskirche als Bausatz

Die Johanneskirche ist die größte evangelische Kirche in Gießen und hat mit einer Höhe von 72 Metern den höchsten Kirchturm der Universitätsstadt zu bieten.
20. Juli 2019, 13:00 Uhr
Wolfgang Launspach präsentiert das Modell der Johanneskirche vor dem Original. Foto: Karger

Doch, wenn es darum geht, die bekanntesten Gebäude der Stadt aufzuzählen, dann kommen hier erst einmal Mathematikum, Liebig-Museum, Elefantenklo und eventuell sogar noch der Stadtkirchenturm. Das mittlerweile 126 Jahre alte Kirchenbauwerk inmitten der Stadt steht hier noch hinten an. »Noch«, denn der Förderverein Johanneskirche hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Bekanntheitsgrad dieses hessischen Kulturdenkmals zu steigern und setzt mit einem Bastelbogen bei Kindern und Jugendlichen an.

Gelungener Schachzug

Ein gelungener Schachzug, wie Wolfgang Launspach berichtet. Der Schatzmeister des Fördervereins hat sich voll und ganz diesem jüngsten Projekt des engagierten Fördervereins angenommen und präsentiert auch das Modell vor dem in einem historistischen Mischstil aus Gotik und Renaissance errichteten Original. Um Schüler und Schulen darauf aufmerksam zu machen, werden diesen die Bastelbögen im Maßstab 1:200 für den Unterricht zur Verfügung gestellt.

Den Bastelbogen gibt es zum Preis von zehn Euro im Kirchenladen und in der Alpha-Buchhandlung zu kaufen. Mit dem Verkaufserlös wird auch die kostenlose Verteilung an interessierte Schulklassen finanziert.

Und auch als Launspach zum Fototermin zur Johanneskirche kam, war er zuvor an der Wilhelm-Leuschner-Schule in Heuchelheim und hat hier den Kindern der Schülerbetreuung einen Satz Bastelbögen vorbeigebracht - und dem Lehrer zudem noch eine DVD überreicht, auf der sich die einzelnen Bastelschritte befinden samt einer Kurzversion des Films zum 125-jährigen Jubiläum der Kirche 2018.

Kirchengeschichte ist Bastelbogen beigefügt

Dem Bastelbogen beigefügt ist ein Extrablatt mit Hinweisen, wie der Zusammenbau am besten gelingt. Auf den Boden des Modells kann zudem ein Blatt geklebt werden, auf dem die Geschichte der Johanneskirche für Kinder verständlich nacherzählt ist.

Während die Schüler in Heuchelheim nachfragten, ob man denn die Johanneskirche auch einmal besuchen kann, haben dies die Schüler der Gallusschule in Grünberg bereits getan und wurden bei ihrem halbtägigen Besuch von dem Förderverein-Vorsitzenden Klaus Richard Arnold wie auch Launspach über die Kirchengeschichte informiert.

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