10. Januar 2020, 13:00 Uhr

Weilburg

Bürgermeistervereinigung Oberlahn fördert

Die Vereinigung der Bürgermeister und Kassenverwalter Oberlahn überreichte mehrere Spenden zur Förderung verschiedener Organisationen.
10. Januar 2020, 13:00 Uhr
Von links: Bürgermeister a.D. Kurt Leuninger (Löhnberg), Bürgermeister a.D. Reinhold Ketter (Weinbach 2. Vorsitzender der Vereinigung, Schatzmeisterin Hannelore Reichwein von der Vereinigung, Bürgermeister a.D. und 1. Vorsitzender der Vereinigung der Bürgermeister Hans-Peter Schick, 2. Vorsitzende Förderverein Kreiskrankenhaus Weilburg Dr. Susanne Prüßner-Feig, Schatzmeister Klaus Völker vom Förderverein Kreiskrankenhaus Weilburg, 2. Vorsitzender Alois Heun von der Notfallseelsorge, 1. Vorsitzende Hedi Sehr von der Notfallseelsorge, Bürgermeister a.D. Robert Becker und der 1. Vorsitzende Werner Wernecke von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Limburg-Weilburg.

Bedacht wurde der Förderverein des Kreiskrankenhauses Weilburg, der Notfallseelsorge und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit jeweils 2.700 Euro zur Unterstützung ihrer wichtigen Arbeit für die Menschen und ihre Heimat.

Das Kreiskrankenhaus Weilburg besteht seit nunmehr 58 Jahren, davon 13 Jahre in der Frankfurter Straße und seit 1974 am Steinbühl. Rund 500 Mitarbeiter zählt das Krankenhaus bei 181 Betten. Jährlich sind 7.000 stationäre und 12.000 ambulante Patienten zu verzeichnen. Der Förderverein Kreiskrankenhaus Weilburg besteht seit 1997.

Der Kreisverband Limburg-Weilburg der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wurde 1948 gegründet.

Ganzjährig werden Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt. So bilden Pflanzaktionen und Führungen zum Thema »Natur des Jahres« sowie vogel- und gehölzkundliche Führungen ebenso Schwerpunkte der Vereinsarbeit wie auch der Einsatz für den Erhalt der Wälder. Außerdem wird das Jugendwaldheim Weilburg-Odersbach als ein Zentrum für Waldpädagogik betreut.

Die Mitglieder der Notfallseelsorge Limburg-Weilburg begleiten Menschen in unvorhersehbaren Krisensituationen, in denen schneller Beistand notwendig ist. So helfen sie bei Verkehrsunfällen mit Todesfolge oder Schwerverletzten, bei plötzlichen Todesfällen, bei Suizid und plötzlichem Kindstod, um nur einige Beispiele zu nennen; aber auch die Einsatzkräfte erhalten in schwierigen Situationen Unterstützung.

Seit nunmehr 23 Jahren ist die Notfallseelsorge Limburg-Weilburg eine unverzichtbare und lebensnotwendige Einrichtung.

Vereinigung aufgelöst

Die Vereinigung der Bürgermeister und Kassenverwalter besteht seit knapp 70 Jahren, 1972 zählte sie 103 Mitglieder, und zwar 68 Bürgermeister und 35 Kassenverwalter der Kommunen im damaligen Oberlahnkreis.

Im Mittelpunkt der Vereinigung stand stets der Informations- und Meinungsaustausch der Bürgermeister und Kassenverwalter sowie die Förderung der Gemeinschaft in der Oberlahnregion. Neben den fachlichen Treffen fanden allein 50 Mehrtagesfahrten in 17 Länder statt, aber auch gesellige Treffen vor Ort.

Als Vorsitzende wirkten die Bürgermeister Wilhelm Otto (Falkenbach), Karl Medenbach (Blessenbach), Wilhelm Kremer (Löhnberg) und Hans-Peter Schick (Weilburg).

Zählte die Oberlahnregion 1969 noch 64 Gemeinden, so bestehen seit 1974 mit den Kommunen Beselich, Löhnberg, Mengerskirchen, Merenberg, Runkel, Villmar, Weilburg, Weilmünster und Weinbach nur noch neun. Allein daher schrumpfte schon die Zahl der Mitglieder auf zuletzt 21. So hat dann die Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, die Tätigkeit der Vereinigung zum 31. Dezember 2019 zu beenden.

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