07. Oktober 2018, 11:00 Uhr

Haiger

400 Wanderer auf dem Rothaarsteig unterwegs

»Das hier ist der Warm-up. Wenn das gelingt, dann klappt auch der Hessentag«, meinte Landrat Wolfgang Schuster bei der traditionellen Wanderung am Tag der Deutschen Einheit.
07. Oktober 2018, 11:00 Uhr
Die Wanderung am Tag der Deutschen Einheit ist mittlerweile eine feste Größe in der Region. Foto: Triesch

Damit hatte der Landrat die Lacher auf seiner Seite. Der Driedorfer ging zusammen mit rund 400 Frischluftfreunden am Sportheim an den Start. Seit 2001, als die erste Wanderung in Rabenscheid organisiert wurde, sind am 3. Oktober viele Wanderer auf verschiedenen Strecken des Rothaarsteiges und der Rothaarsteig-Zuwege unterwegs. Viele Teilnehmer kamen aus dem Raum Haiger, aber auch aus dem Westerwald. In Driedorf und in den Kommunen des Lahn-Dill-Berglandes hat die Veranstaltung viele Freunde.

Bei Wanderfreunden beliebt

»Diese Wanderung ist ebenso wie der Rothaarsteig ein Erfolgsmodell«, sagte Landrat Schuster. Der Rothaarsteig stehe für den »sanften Tourismus«, der immer attraktiver werde. Der Erste Stadtrat Sebastian Pulfrich wünschte den Wanderern viel Spaß »in unserer wunderschönen Haubergslandschaft«. Gerade der »Tag der Einheit« biete eine schöne Symbolik, sagte Pulfrich. »Hier sind viele unterschiedliche Menschen gemeinsam mit einem Ziel vor Augen unterwegs.« Mitarbeiterr der Stadtverwaltung sowie der SSC Offdilln, die Heimatfreunde Dillbrecht und der Naturparkbetreuer Markus Scheidt hatten die Wanderung perfekt organisiert.

Schuster überreichte Pulfrich eine Urkunde für die 15,7 Kilometer lange Rothaarsteig-Spur »Dill-Bergtour«, die kürzlich für drei weitere Jahre zertifiziert worden ist. »Darauf dürft ihr stolz sein, dieses Zertifikat ist nicht so leicht zu erlangen«, so Schuster.

Steigungen spielend bewältigt

Anschließend machten sich die Wanderer auf die Strecke, die mit einer Steigung begann, was aber niemanden aus der Ruhe brachte. »Alles, was unter 1.000 Höhenmetern liegt, ist für mich kein Berg, sondern ein Hügel«, erklärte ein Stammgast aus Driedorf schmunzelnd. Auch die Witterung – zwischendurch fielen immer mal ein paar Regentropfen – machte die routinierten Marschierer nicht nervös. »Wir sind Wanderer, das verdirbt uns die gute Laune nicht«, sagte eine Dame aus dem Dietzhölztal.

Die ambitionierten Wanderer konnten sich auf die landschaftlich reizvolle 15,7-Kilometer-»Langstrecke« begeben. Sie streiften dabei die Bocksborn-Quelle, die Lucas-Eiche, die Tiefenrother Höhe, die Gernsbacher Höhe und die Wilnsdorfer Gemarkung, wobei der Weitblick manchmal witterungsbedingt nicht wie gewünscht möglich war.

Auch die Kurzstrecke, immer noch elf Kilometer lang, zeigte die wunderschönen Seiten des Haubergslandes.

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