Weimar

13 Millionen Euro für Sanierung der GSN

Die energetische Sanierung der Gesamtschule Niederwalgern einschließlich zahlreicher weiterer Maßnahmen ist die bislang größte Sanierungsmaßnahme des Kreises.
11. Januar 2018, 11:00 Uhr
Reiner Röder und Gerrit Zlydlik von der Kreisverwaltung sowie die Schulleiter Malte Luther und Uwe Schulz informierten mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Marian Zachow über die Sanierungsarbeiten an der Gesamtschule Niederwalgern. Foto: Landkreis

Im Sommer 2016 begannen die Arbeiten, abgeschlossen werden sie voraussichtlich im Sommer 2019. Die Investitionssumme beträgt fast 13 Millionen Euro. Erster Kreisbeigeordneter Marian Zachow erläuterte mit Schulleiter Uwe Schulz den aktuellen Stand.

Wohl kaum ein Gebäude werde intensiver genutzt als eine Schule – »zum Lernen, Lehren und auch Leben«, sagte Zachow. Schüler und Lehrer verbrächten schließlich einen erheblichen Teil ihrer Zeit in der Schule. Um gute Bedingungen zu schaffen und zu erhalten, lasse der Landkreis Marburg-Biedenkopf als Schulträger regelmäßig Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an seinen Schulen erledigen.

Kleinere Arbeiten können oft in den Ferien erledigt werden, größere brauchen etwas mehr Zeit. Einiges ist in und an der Gesamtschule in Niederwalgern umgesetzt worden. Der Innenbereich wurde entkernt und mit neuen Wänden, Akustikdecken, Bodenbelägen und Innentüren neu aufgebaut. Automatische LED-Lampen und ein außenliegender Sonnenschutz sorgen für die richtigen Lichtverhältnisse. Das Schulgebäude wurde mit einer neuen Außenfassade eingekleidet und mit einer dreifachen Verglasung ausgestattet.

Neue Fassade vor die bestehende gestellt

»Indem die neue Fassade vor die bestehende Außenkonstruktion gestellt wurde, befindet sich die alte Gebäudekonstruktion jetzt im Warmbereich und ist nicht länger der Witterung ausgesetzt«, erläuterte Zachow. »Außerdem gewinnen wir hierdurch mehr Raum«, ergänzte Reiner Röder, Leiter des Fachbereichs Schule und Gebäudemanagement.

Auch die Lüftungs- und Heizungsanlage wurde modernisiert und mit einer Regelungstechnik ausgestattet, mit der sich in jedem Raum separat ein gutes Klima schaffen lässt. Verbunden mit der Sanierung ist auch ein deutlich reduzierter Energieverbrauch des Gebäudes. Er gehe pro Jahr und Quadratmeter von 107,5 kWh auf voraussichtlich 23,5 kWh zurück, rechnete der Leiter des technischen Gebäudemanagements der Kreisverwaltung, Gerrit Zlydlik, vor. Bis zum Sommer 2019 stehen noch eine neue Ausstattung der naturwissenschaftlichen Bereiche Physik und Chemie sowie der Schultoiletten auf dem Programm. Zudem soll ein barrierefreier Aufzug hinzukommen, der alle Geschosse miteinander verbindet. Man sei sich darüber im Klaren, dass die Bauarbeiten über eine Gesamtzeit von drei Jahren »der Schülerschaft ebenso wie dem Kollegium einiges an Improvisationsfähigkeit« abverlangten, sagte Zachow und bedankte sich bei der Schulgemeinde für ihr großes Verständnis und die Mitarbeit.

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