22. Januar 2021, 13:00 Uhr

Marburg

Stadtjubiläum zum Mitmachen

Ein Stadtjubiläum von, mit und für die Stadtgesellschaft: Das soll "Marburg800" im kommenden Jahr 2022 werden.
22. Januar 2021, 13:00 Uhr
Das Programm zum Stadtjubiläum entsteht zu den Schwerpunkten »Marburg erinnern«, »Marburg erleben« und »Marburg erfinden«. Foto: Henrik Isenberg/Grafik: Sabine Preisler

Wer als Gruppe, Einrichtung oder Bürger mit einem Projekt selbst zum Jubiläumsjahr beitragen möchte, kann das per Geburtstagsgeschenk, ehrenamtlich oder mit einem Projektantrag auf städtische Förderung tun. Diesen Antrag nimmt das Jubiläumsbüro bis zum 15. April entgegen. Auf www.marburg800.de finden sich Förderrichtlinien und das Antragsformular. Erklärt wird bewusst auch in leichter Sprache.

Viele Gruppen können sich einbringen

»Wir feiern unsere wunderschöne und geschichtsträchtige Stadt 2022 mit dem Jubiläumsjahr ›Marburg800‹. Es wird ein Fest für die gesamte Stadtgesellschaft«, erklärt Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. »Das Stadtjubiläum soll möglichst vielen Bevölkerungsgruppen der Stadt die Gelegenheit bieten, sich einzubringen und das Programm aktiv selbst mitzugestalten«, betont Marburg800-Kuratorin Dr. Christine Amend-Wegmann. Dafür stehe stellvertretend auch das Leitmotto des Jubiläums »Wir sind Marburg800«. Bereits mehr als 70 Träger aus der Stadt seien kreativ auf vielfältigsten Wegen bereits jetzt an Marburg800 beteiligt.

Drei Schwerpunkte

Das Programm für »800 Jahre Ersterwähnung als Stadt«, kurz Marburg800, entsteht zu den Schwerpunkten »Marburg erinnern« (Geschichte), »Marburg erleben« (Festlichkeiten und Aktivitäten im Jubiläumsjahr) und »Marburg erfinden« (Perspektiven).

Marburg800 will dabei den Blick in die Vergangenheit mit dem Brückenschlag hinein in die Gegenwart und schließlich auch dem Weg in die Zukunft verbinden.

Förderrichtlinien sind auch Leitfäden

Für Transparenz bei der Entscheidung über die Anträge auf Förderung sorgen die Marburg800-Förderrichtlinien. »Zugleich können sie insbesondere kleineren Vereinen auch als Leitfaden bei der Antragstellung helfen«, so Kariona Kupka-Stavrou, Leiterin des Jubiläumsbüros.

Eingereicht werden können Anträge, die sich auf mindestens einen der drei Bereiche beziehen und in Marburg ausgerichtet werden. Dafür kommen vielfältige Themen in Frage: Vorhaben zur Kunst und Kultur, des interkulturellen oder interreligiösen Dialogs, der Bildung, der Wissenschaft, der Ökologie, der Stadtentwicklung, der Zukunftsvisionen, des Sports, der sozialen Gerechtigkeit, Initiativen gegen jede Art gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie andere Projekte, die einen Beitrag zu Weiterentwicklung von »Marburg erinnern, erleben, erfinden« leisten. Der Förderanteil für Projekte beträgt bis zu 80 Prozent.

Für Fragen ist das Jubiläumsbüro unter marburg800@marburg-stadt.de erreichbar. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch unter Facebook »marburg800« und unter Instagram »stadtjubilaeum_marburg800«.

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