05. Februar 2018, 11:00 Uhr

Dillenburg

Welches Profil darf es denn sein?

Das erste Schulhalbjahr nähert sich dem Ende, der Blick vieler Viertklässler und deren Eltern richtet sich bereits auf die Zeit nach den Sommerferien.
05. Februar 2018, 11:00 Uhr
Neu ist das Startprofil »Creativ« – vorgestellt von Lehrerin Heidi Hildebrandt. Fotos: Tina Pasalic

Um Eltern und Schülern vor der Entscheidung welche weiterführende Schule es denn werden soll Anregungen zu geben, lud die Wilhelm-von-Oranien-Schule (WvO) zum Tag der offenen Tür.

Empfangen wurden die Gäste im 45-Minuten-Takt von Schulleiter Martin Hinterlang im Atrium. Von hier aus startete auch die Schulführung mit den WvO-Lehrkräften.

Auswahl der Startprofile

Besonders im Fokus standen die Startprofile, die zu Beginn der Jahrgangsstufe 5 gewählt werden können. Die Zuhörer lauschten aufgrund des großen Andrangs beim Startprofil »Amadeus« (Musik) sogar noch auf dem Flur den Gesangsdarbietungen, während beim Startprofil »Bewegung« die körperliche Aktivität und spielerisch-sportliches Ausprobieren im Vordergrund standen.

Naturwissenschaftlich Begeisterte konnten im »Dynamo«-Raum chemische Mini-Versuche anstellen oder einige Bewohner des Schulvivariums beobachten. Und diejenigen, die besonderes Interesse an Fremdsprachen mitbrachten, waren bei »English« bestens aufgehoben. Erstmals präsentierte sich dabei auch das neue Startprofil »Creativ«, in dem ab dem kommenden Schuljahr praktische Alltagskompetenzen wie Kochen und Hauswirtschaft, Basteln und Werken usw. vermittelt werden.

Ganztagsangebot gefragt

»Salve« und »Bienvenue« hieß es in den Räumen, in denen sich die Gymnasiasten von morgen im Blitz-Unterricht in den Fächern Latein und Französisch ausprobieren konnten. Auch interessant war, was nach den Sommerferien im Fach Mathematik so alles erwartet wird. Auf reges Interesse stieß das breite Ganztagsangebot der WvO: Egal ob bei der Geschichte-, der Lego- oder der Fußball-AG – überall durften die kommenden Grundschulabsolventen selbst Hand beziehungsweise Fuß anlegen und ausprobieren. So konnten sich die Eltern, während der Filius gerade am Fußball-AG-Stand des TSV Steinbach mit Dribblings und Torschüssen beschäftigt war, etwa vom stellvertretenden Schulleiter Dr. Wolfgang Nickel Auskünfte zu den schnellsten Bus- und Bahnverbindungen einholen und auch ausdrucken lassen.

Fünftklässler sehr engagiert

Schulleiter Martin Hinterlang war zufrieden: »Insgesamt können wir ein absolut positives Fazit ziehen. Jetzt bin ich auf die tatsächliche Anzahl der Neuanmeldungen gespannt«, sagte der Oberstudiendirektor. Er verteilte im Anschluss noch schmunzelnd ein Sonderlob: »Besonders beeindruckt haben mich der Elan und die Begeisterung unserer Fünftklässler bei der Vorstellung ihrer Startprofile. Ich selbst habe auch davon profitiert und mir im »Dynamo«-Raum von den Schülern einiges zu den ausgestellten Axolotln erklären lassen, mexikanischenSchwanzlurchen.«

Das Anmeldeverfahren für die Schulwahl läuft über die Grundschulen im Anschluss an das Beratungsverfahren.

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