Anlass war die Verkehrssicherheitsaktion „Blitz für Kids“, bei der auf die besonderen Gefahren zu hoher Geschwindigkeit aufmerksam gemacht wurde.
Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft des Automobilclubs ADAC und findet traditionell zu Beginn des neuen Schuljahres statt. Dabei geht es nicht nur um die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, sondern vor allem um die Sicherheit der Jüngsten im Verkehr. Kinder können Entfernungen und Geschwindigkeiten nicht immer richtig einschätzen und reagieren anders als Erwachsene. Umso wichtiger ist es, dass Autofahrer insbesondere auf Schulwegen aufmerksam, vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs sind.
Grüne oder gelbe Karte
Bei „Blitz für Kids“ übernehmen die Schüler und Schülerinnen eine besondere Aufgabe: Sie sprechen die kontrollierten Verkehrsteilnehmer nach der Geschwindigkeitsmessung an und geben ihnen unmittelbar eine Rückmeldung zu ihrem Fahrverhalten. Wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h einhielt, erhielt von den Kindern eine grüne Karte und ein Lob. Die kleine Geste sorgte bei vielen Autofahrern für ein Lächeln.
Wer dagegen zu schnell unterwegs war, bekam die gelbe Karte. Die Kinder machten dabei deutlich, warum gerade im Umfeld von Schulen besondere Vorsicht und Rücksichtnahme erforderlich sind. Die Polizei dokumentierte die festgestellten Verstöße und leitete die entsprechenden Maßnahmen ein.
In Cyriaxweimar wurden 33 Fahrzeuge überprüft. 29 Verkehrsteilnehmer durften sich über eine grüne Karte freuen, vier überschritten die zulässigen 30 km/h.
Neben dem regionalen Verkehrsdienst nahmen auch Alexander Löhr (Leiter der Einsatzabteilung), Stefan Jilg (Leiter der Direktion für Verkehrssicherheit und Sonderdienste), Franziska Mittwoch (Leiterin der regionalen Kriminalinspektion Marburg-Biedenkopf) und Andreas Düding (Leiter der Verkehrsinspektion) an der Aktion teil. Ebenfalls vor Ort waren Landrat Jens Womelsdorf sowie Marburgs Stadträtin Kirsten Dinnebier.