In Kooperation mit dem K.K. Schützenverein 1913 Lich erhielten die Teilnehmenden der beiden Schulen die Möglichkeit, diese traditionsreiche Sportart kennenzulernen und sich in einem neuen Umfeld auszuprobieren.
Organisiert wurde das Projekt von den Sozialarbeiterinnen beider Schulen, Juliana Bang (AFS) und Jana Pfeffer (DBS) von der AWO Perspektiven, die damit gezielt ein Angebot zur Förderung sozialer Kompetenzen und persönlicher Entwicklung geschaffen haben. Finanziell ermöglicht wurde die Durchführung durch die Fördervereine der beiden Schulen.
Im Mittelpunkt des Projekts stand nicht nur das sportliche Erlebnis, sondern vor allem die pädagogische und soziale Wirkung des Bogenschießens. Die Jugendlichen konnten ihre Konzentrationsfähigkeit und Selbstdisziplin stärken, da das präzise Zielen und kontrollierte Ausführen der Bewegungen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erfordert. Gleichzeitig fördert Bogenschießen Geduld und Ausdauer – wichtige Fähigkeiten, die auch im schulischen und alltäglichen Leben von großer Bedeutung sind.
Gegenseitige Unterstützung
Darüber hinaus bot das Projekt Raum für soziale Lernprozesse: Die Teilnehmenden unterstützten sich gegenseitig, gaben sich Feedback und erlebten Gemeinschaft abseits des gewohnten Schulalltags. Besonders hervorzuheben ist die integrative Wirkung des Bogenschießens, da individuelle Leistungsunterschiede in den Hintergrund treten und jeder im eigenen Tempo Fortschritte erzielen kann. Dies stärkt das Selbstwertgefühl und trägt zu einem respektvollen Miteinander bei.
Die Zusammenarbeit mit dem K.K. Schützenverein 1913 Lich ermöglichte den Jugendlichen zudem einen Einblick in das Vereinsleben und eröffnete neue Perspektiven für eine sinnvolle Freizeitgestaltung.