Diejenigen, die seit 15 Jahren im Dienst der Diakonie stehen, wurden mit dem silbernen Kronenkreuz ausgezeichnet, jene, die bereits 25 Jahre im Dienst stehen, erhielten das goldene Kronenkreuz.
Stolz auf engagierte Mitarbeiter
Dr. Frank Hofmann, der theologische Vorstand des Trägers Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen, zu dem das Haus Elisabeth gehört, überreichte die Ehrenzeichen und dankte den Mitarbeiterinnen für ihren wertvollen Beitrag.
Diese Auszeichnung symbolisiere nicht nur die langjährige Zugehörigkeit zur Diakonie, sondern auch die christlichen Werte, die die Arbeit der Mitarbeiterinnen prägten, sagte Hofmann. Die Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen sei stolz darauf, so engagierte und langjährige Mitarbeiterinnen in ihren Reihen zu wissen und freue sich auf viele weitere gemeinsame Jahre des Dienstes am Menschen.
Björn Borgmann, Einrichtungsleiter im Ev. Altenhilfezentrum Haus Elisabeth in Kirchhain, betonte, dass die Mitarbeiter das Herzstück der Einrichtung seien. „Ihr Engagement und ihre Hingabe verdienten höchste Anerkennung.“
Das Haus Elisabeth verabschiedete sich außerdem von Marlies Harf, die viele Jahre im hauseigenen Café beschäftigt war. „Für die Bewohner aus dem Haus war Marlies Harf viel mehr als die weltbeste Waffelbäckerin. Wenn in Kirchhain, Niederklein und Umgebung etwas los war, dann wusste sie Bescheid und brachte die neuesten Neuigkeiten frisch ins Haus. Aber auch für die Sorgen, Geschichten und Bedürfnisse der Bewohnenden und Café-Gäste hatte sie immer ein offenes Ohr“, berichtet Einrichtungsleitung Björn Borgmann.
Die Geehrten
„Katharina Ischutinow, die als Mitarbeiterin in der Küche tätig und dem Haus Elisabeth seit 25 Jahren treu verbunden ist. Sie ist immer voller Tatendrang. Die Kolleginnen aus der Küche haben mir erzählt, dass sie früher nur gerannt ist, dorthin wo die Arbeit ist. Heute ist sie etwas ruhiger geworden.“
„Ebenfalls seit 25 Jahren dabei ist Nelly Janzer. Immer gleichbleibend fröhlich, mit einem lustigen Spruch auf den Lippen, würde die Arbeit in der Küche ohne sie nicht funktionieren. Sie ist zu 100 Prozent verlässlich und denkt mit“, sagt Borgmann.
Mit dem silbernen Kronenkreuz geehrt wurde Anneka Paulic, die als Pflegefachkraft vor allem im Nachtdienst tätig ist. Björn Borgmann stellte besonders heraus, wie empathisch und engagiert sie sich um Bewohner in der letzten Lebensphase bemüht.
Ludmilla Süß, Pflegefachkraft im Nachtdienst, ist seit 15 Jahren dabei. „Empathisch, zuvorkommend und vor allem strukturierte Handschrift findet sich auf sämtlichen Ordnerrücken und Kartons, sodass im Dienstzimmer immer Ordnung herrscht.“
Ebenfalls mit dem silbernen Kronenkreuz ausgezeichnet wurde Nadine Bauckhage – „Schwester Schnellfuß“, so Borgmann, „ist sofort zur Stelle, wenn es etwas zu tun gibt.“ Rita Fritsch aus der zusätzlichen Betreuung wurde ebenfalls mit dem Silbernen Kronenkreuz ausgezeichnet. „Sie ist auf sämtlichen Feiern unsere ‚Band‘. Ob Gitarrenbegleitung, Musikanlage aufbauen oder Lieder anstimmen, sie schafft es immer, das Publikum mitzureißen.“
„Irmgard Willsch, Ergotherapeutin im Haus Elisabeth, arbeitet insgesamt sechs Jahre bei uns, hat aber insgesamt schon 15 Jahre für Kirche und Diakonie gearbeitet. Sie kennt jede Bewohnerin und jeden Bewohner und passt das Bewegungsprogramm individuell an“, berichtet Borgmann. Manuela Burk arbeitet seit letztem Jahr im Haus Elisabeth und war bereits vorher bei der Diakonie beschäftigt. „Sie kommt jeden Tag zu uns, trotz ihrer weiten Anfahrt, das freut uns sehr!“