„Sport verbindet, stärkt nachweislich die Gesundheit und fördert das soziale Miteinander. Daher ist uns die Förderung von Sport und Bewegung in der Universitätsstadt sehr wichtig“, sagte Marburgs Stadträtin Kirsten Dinnebier. „Mit der Förderung möchten wir zugleich die Initiative des FSV Cappel würdigen, der ehrenamtliches Engagement, Eigenverantwortung und kommunale Unterstützung miteinander verbindet“, hob die Sportdezernentin hervor.
Aufwertung des Platzes
In der Knax-Arena findet das Training der Kinder- und Jugendabteilung von den Bambini bis zu E-Jugend statt. Auch Spiele und kleine Turniere im Funino-Format können dort ausgetragen werden. Der FSV Cappel hat eine Bewässerungsanlage installiert, Stefan Kühn hat Strom verlegt und Jugend-Koordinatorin Daniela Oberlies hat gemeinsam mit Eltern und freiwilligen Helfern Sitzgelegenheiten am Spielfeldrand gebaut und gestrichen.
„Wir als Verein übernehmen damit Verantwortung und entlasten die Kommune gleichzeitig“, berichtet FSV-Vorsitzender Reiner Muth. Auf den Vorbildcharakter des Projekts ging Björn Backes ein (Leiter des Fachdienstes Sport, Bewegung und Gesunde Stadt): „Solch ein Engagement stärkt das Ehrenamt und fördert die Identifikation mit den Sportstätten. Zugleich zeigt es einen nachhaltigen Umgang mit städtischen Ressourcen.“
„Mählias“ dreht seine Runden
Die Stadt Marburg unterstützte das Projekt durch gezielte Investitionen – unter anderem mit einem Zuschuss von 3.000 Euro für die Anschaffung eines leistungsfähigen Mähroboters, der per App gesteuert wird und sich um die Pflege der Rasenfläche kümmert. Vereinsintern wird der motorisierte Helfer „Mählias“ genannt. Die Bezeichnung spielt auf den Namen Elias an. Elias Lefebre kümmert sich gemeinsam mit Frederik Mihr um die Pflege der Knax-Arena und das Projekt drumherum. Beide sind Spieler der Seniorenmannschaft des FSV Cappel.
Des Weiteren hat die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 1.076 Euro für Materialien zur Aufbereitung und Pflege der Spielfläche bereitgestellt. Die beiden Zuschüsse ergeben eine Gesamtfördersumme von 4.076 Euro. Gemeinsam überbrachten Sportdezernentin Dinnebier und Sportamtsleiter Backes dem FSV Cappel symbolisch einen Scheck mit dieser Summe. Grundlage für die Unterstützung sind die Sportförderrichtlinien der Universitätsstadt.