Ebersgöns ist das „Dollste Dorf“ 2026. Der Butzbacher Stadtteil punktete sowohl bei den Quizfragen als auch bei den Aktionsspielen und konnte sich am Ende an die Spitze setzen. Neu war ein „Showblock“, den jedes Dorf präsentieren durfte.
Goldener Onkel Otto
Das TV-Publikum konnte die Darbietungen bewerten. Auch hier setzte sich Ebersgöns souverän durch. Die Moderatoren Kate Menzyk und Jens Kölker überreichten dem Siegerdorf den begehrten goldenen Onkel Otto.
Das Finale der Hessenschau-Reihe „Dolles Dorf“ wurde bei Regenwetter auf dem Gelände des Funkhauses am Dornbusch in Frankfurt ausgetragen und 120 Minuten lang live im TV ausgestrahlt. Den zweiten Platz belegte Uttershausen (Schwalm-Eder-Kreis), auf Platz drei kam Katholisch-Willenroth (Main-Kinzig-Kreis) und Vierter wurde Hetschbach (Odenwaldkreis). Die drei bekamen Onkel Ottos in den Farben Silber, Bronze und Blau.
Jens Kölker stellte nach dem Sieg von Ebersgöns fest: „Dieses Finale wird als das feucht-fröhlichste in die Geschichte eingehen.“ Und Kate Menzyk ergänzte: „Es hat wieder viel Spaß gemacht, alle vier haben sich ins Zeug gelegt, aber am Ende kann nur einer gewinnen.“
Zuschauer stimmten ab
Der Hessische Rundfunk hatte alle 50 teilnahmeberechtigten Dörfer des vergangenen Jahres aus der Reihe „Dolles Dorf“ der Hessenschau gefragt, ob sie am Finale teilnehmen wollen. 28 hatten sofort zugesagt. Davon haben 14 die gestellte Aufgabe gelöst, mit dem Handy ein 30-sekündiges Dorfporträt zu drehen.
Zwei Wochen lang konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer der Hessenschau über die Filme abstimmen. Ende Juni wurde dann das Ergebnis verkündet. Die vier Finalteilnehmer Ebersgöns, Uttershausen, Katholisch-Willenroth und Hetschbach hatten dann den Sommer über Zeit, sich auf das Finale vorzubereiten.