Nach rund zweijähriger Bauzeit hat die DRK-Schwesternschaft Marburg offizielle Eröffnung gefeiert. Zahlreiche Vertreter aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, dem Pflege- und Gesundheitssektor sowie am Bau beteiligter Firmen waren vor Ort.
Angebote unter einem Dach
Die Angebote im „Haus am Lindenplatz“ richten sich an Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen: Neben 52 stationären Pflegeplätzen gibt es auch 16 Plätze für außerklinische Intensivpflege sowie 13 barrierefreie Wohnungen für betreutes Wohnen in einem separaten Gebäude.
Außerdem hat ein Stützpunkt des ambulanten Pflegediensts „Rotkreuzschwestern mobil“ seinen Platz. Ziel ist es, für jede Lebens- und Pflegesituation die passende Unterstützung zu bieten – und gleichzeitig so viel Selbstständigkeit wie möglich zu erhalten.
Quartiersnahes Konzept
Die einzelnen Wohnbereiche der Pflegeeinrichtung tragen die Namen verdienter Rotkreuzschwestern und sind mit hellen Räumen in freundlichen Farben gestaltet. Grünflächen und Aufenthaltsbereiche laden zum Verweilen ein. Herzstück des Konzepts ist der sogenannte „Quartiersgedanke“: Das „Haus am Lindenplatz“ soll keine abgeschlossene Einrichtung sein. Begegnungsräume und Gemeinschaftsflächen sind ausdrücklich auch für Nachbarn und andere Interessierte von außerhalb gedacht. „Wir wollten einen Ort schaffen, der mitten im Leben steht – offen, herzlich und lebendig. Hier sollen sich nicht nur unsere Bewohner wohlfühlen, sondern auch Menschen aus dem Stadtteil gern vorbeikommen“, sagt Christiane Kempf, Oberin der DRK-Schwesternschaft Marburg.
Starkes Zeichen
„Das Haus ist für uns ein wichtiger Baustein für die Pflege in der Region. Wir reagieren damit auf den steigenden Bedarf an differenzierten Pflegeangeboten und setzen zugleich Impulse für eine moderne, sektorenübergreifende Versorgung“, sagt Manuel Gaul, Projektleiter und stellvertretender Vorsitzender der Schwesternschaft.
Mit der neuen Einrichtung entstehen zudem zahlreiche Arbeitsplätze in Pflege, Betreuung und Service. Die DRK-Schwesternschaft setzt dabei auf qualifiziertes Personal und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld. „Ohne engagierte Mitarbeiter kann ein Haus wie dieses nicht funktionieren. Wir sind stolz auf unser Team und freuen uns über alle, die diesen Weg mit uns gehen möchten“, betont Oberin Christiane Kempf. Die DRK-Schwesternschaft freut sich nun darauf, das „Haus am Lindenplatz“ gemeinsam mit den Mitarbeitern, Partnern und der Nachbarschaft mit Leben zu füllen.