Mit großem ehrenamtlichem Engagement wurden 2025 zahlreiche Qualifikationen erfolgreich abgeschlossen oder weitergeführt. Ziel ist es, die Sicherheit am und im Wasser dauerhaft zu gewährleisten und gleichzeitig den Trainings- und Wettkampfbetrieb – insbesondere für Kinder und Jugendliche – langfristig aufrechtzuerhalten.
Rettungsschwimmabzeichen
Ein zentraler Bestandteil der Ausbildungsarbeit war das deutsche Rettungsschwimmabzeichen (DRSA) Silber, das die Grundlage für viele Tätigkeiten im Wasserrettungsdienst bildet. Erfolgreich ausgebildet wurden Dorothee Romejko, Britta Schwarz, Lilit Gemciyan, Luisa Schimmel, Jolina Gühr, Jasmina Groh, Julia Schmidt, Madita Schimmel, Marco Groh und Markus Keil.
Das Rettungsschwimmabzeichen Silber vermittelt neben sicheren Schwimm- und Rettungstechniken auch wichtige Kenntnisse zur Gefahreneinschätzung sowie zur Eigen- und Fremdrettung und ist eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz im Wasserrettungsdienst. Gleichzeitig ist diese Qualifikation notwendig, um den regelmäßigen Trainingsbetrieb für Kinder und Jugendliche in Laubach verantwortungsvoll durchführen zu können.
Erste-Hilfe-Kurs
Ergänzend dazu nahmen zahlreiche Mitglieder an einem Erste-Hilfe-Kurs teil, der ebenfalls Voraussetzung für das Rettungsschwimmabzeichen ist. An der Erste-Hilfe-Ausbildung beteiligten sich Lilit Gemciyan, Jasmina Groh, Marco Groh, Markus Keil, Madeleine Peter, Dorothee Romejko, Luisa Schimmel, Madita Schimmel, Britta Schwarz, Jolina Gühr, Lara Jolie Metzger, Simone Peter und Julia Schmidt.
Die regelmäßige Schulung und Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse ist ein unverzichtbarer Bestandteil der ehrenamtlichen Arbeit, da im Notfall oft schnelles und sicheres Handeln lebensrettend sein kann – im Wasser wie auch an Land.
Rettungssport
Auch im Bereich des Rettungssports wurde gezielt in Qualifikation investiert. Monika Svec, Christina Herbrik, Nadja Noll und Markus Keil nahmen erfolgreich an einem Wettkampfrichterlehrgang teil. Gut ausgebildete Wettkampfrichter sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Mitglieder der DLRG Laubach regelmäßig an Wettkämpfen teilnehmen können, da je nach Teilnehmerzahl jede DLRG-Ortsgruppe eine bestimmte Anzahl an Wettkampfrichtern stellen muss. Damit leisten die ausgebildeten Wettkampfrichter einen wesentlichen Beitrag zur aktiven Teilnahme am Rettungssport.
Nachwuchsarbeit
Darüber hinaus setzt die DLRG Laubach auf nachhaltige Nachwuchs- und Ausbildungsarbeit. Madeleine Peter und Marco Groh absolvieren aktuell die Ausbildung zum Ausbilder Rettungsschwimmen, deren Abschluss für das Jahr 2026 vorgesehen ist. Uwe Seibert wird im März die Auffrischung seines Lehrscheins abschließen. Zudem hat Stephanie Jäger erfolgreich die Trainer-C-Lizenz erworben. Diese Qualifikationen sind entscheidend, um den Trainingsbetrieb in Laubach weiterhin qualitativ hochwertig, sicher und verlässlich gestalten zu können – insbesondere für Kinder und Jugendliche.
Qualifizierung für andere
Mit den umfangreichen Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen möchte die DLRG Laubach bewusst ein klares Signal setzen: Aus- und Weiterbildung haben einen hohen Stellenwert. Die ehrenamtlichen Mitglieder investieren Zeit, Engagement und Freizeit, um sich kontinuierlich weiterzuqualifizieren – nicht für sich selbst, sondern für andere.
Das Selbstverständnis der Ortsgruppe lässt sich dabei klar zusammenfassen: „Wir haben uns für euch ausgebildet.“ Nur durch regelmäßige Aus- und Weiterbildung kann sichergestellt werden, dass der Trainingsbetrieb dauerhaft aufrechterhalten und verantwortungsvoll durchgeführt werden kann.