Anlässlich des Tags der älteren Generation besuchte Gießens Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher gemeinsam mit Renate Feick vom Seniorenbeirat sowie Samuel Groß vom Amt für soziale Angelegenheiten die Tagesstätte der Behindertenseelsorge in der Südanlage.
Dies war eine von zehn Einrichtungen, die an diesem internationalen Aktionstag besucht wurden. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt sowie Mitglieder des Seniorenbeirats verteilten dabei in zehn Pflege- und Betreuungseinrichtungen in der Universitätsstadt Blumen an die Bewohner. Ziel des Aktionstags ist es, die ältere Generation zu würdigen und den Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Die Tagesstätte der Behindertenseelsorge wird von Sandra Michel-Hettche geleitet, die gemeinsam mit dem Dekanatssynodalvorsitzenden Gerhard Schulze-Velmede die Gäste begrüßte.
Offiziell ist die Einrichtung für 25 Personen ausgelegt, im Durchschnitt nehmen täglich bis zu 15 Personen das Angebot wahr. Die Betreuung erfolgt durch ein Team aus fünf hauptamtlichen Mitarbeitenden, Praktikanten sowie ehrenamtlichen Helfern.
Die Freude über den Besuch war groß, da er als Zeichen der Wertschätzung für die wichtige Arbeit der Einrichtung verstanden wurde. Oberbürgermeister Becher betonte in seinem Grußwort die besondere Bedeutung des Ortes, den er bereits aus früheren Zeiten kennt, als er dort als Dekan tätig war. Er zeigte sich dankbar, dass es eine solche Einrichtung in Gießen gibt. Besonders hob er hervor, wie wichtig es sei, dass ältere Menschen die Möglichkeit haben, zusammenzukommen, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Gleichzeitig sprach er den Mitarbeitenden seinen großen Respekt für ihre engagierte Arbeit aus. Als kleines Zeichen der Anerkennung überreichte er Blumen und unterstrich, dass die Einrichtung ein wichtiger Bestandteil der Universitätsstadt sei.
Auch Samuel Groß äußerte sich positiv über den Besuch. Für ihn war es bereits das zweite Mal in der Tagesstätte, und er freute sich auf den Austausch mit den Anwesenden. Dabei wurde einmal mehr das Thema Barrierefreiheit angesprochen, bei dem aus Sicht der Beteiligten noch Verbesserungsbedarf besteht.
Renate Feick nutzte die Gelegenheit für persönliche Worte. Sie kündigte an, ihre Tätigkeit im Seniorenbeirat zu beenden und sich nach langjährigem Engagement zu verabschieden. Eine weitere Amtszeit von fünf Jahren sei für sie zu lang.