18. August 2026, 13:00 Uhr

Mücke

Auf den Spuren von Ernst Eimer

Ganz im Zeichen des namensgebenden Künstlers stand die diesjährige Kulturfahrt der Ernst-Eimer-Freunde.
18. August 2026, 13:00 Uhr
Die Reisegruppe der Ernst-Eimer-Freunde genoss eine eindrucksvolle Kulturreise. (Foto: Verein)

Ziele der dreitägigen Busreise waren unter anderem die Wirkungsstätten Eimers in Darmstadt und Karlsruhe.

Erster Stopp: Darmstadt

Die erste Etappe führte auf die Mathildenhöhe in Darmstadt, wo der Maler von 1914 bis 1930 wohnte und viele seiner Kunstwerke entstanden sind. Hier war Ernst Eimer Mitglied der freien Vereinigung Darmstädter Künstler.  Seine Werke sind in vielen Ausstellungen in Darmstadt, aber auch in Stuttgart, München, Frankfurt oder Berlin gezeigt worden. Vorstandsmitglied Joachim Horst berichtete ausführlich über die Zeit Ernst Eimers auf der Mathildenhöhe, wo er in unmittelbarer Nähe ein Atelier besaß und auch wohnte.

Beim Besuch des Hochzeitsturms mit einem Vortrag zur Geschichte des Turms und dem Brauchtum des Hochzeitsbechers zeigten die Teilnehmenden großes Interesse. Bei klarer Sicht konnte man nicht nur die Skyline von Frankfurt sehen, sondern der Blick reichte trotz Dunst bis in die Heimat der Teilnehmenden, den Vogelsberg.

Besuch in Karlsruhe

Mit Speis‘ und Trank gestärkt wurde das zweite Etappenziel, die Fächerstadt Karlsruhe, angesteuert. Bei der Stadtrundfahrt konnte die badische Akademie der bildenden Künste, an der Ernst Eimer ab 1901 studiert hatte, nicht mehr besichtigt werden, da sie im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Auch sein damaliger Wohnsitz in der Bismarckstraße 9 war wegen zahlreicher Baustellen mit dem Bus leider nicht erreichbar.

Straßburg erkundet

Der Besuch von Straßburg, einer sichtbar begrünten Stadt, bildete am zweiten Tag den nächsten Höhepunkt. Straßburg steht auch im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Das Besichtigungsmotto lautete: „Straßburg zu Fuß, mit dem Bus und mit dem Boot“. So ergaben sich facettenreiche Einblicke in die geschichtliche, politische und kulturelle Europastadt. Mit der Bootsfahrt auf dem Fluss Ill, vorbei an den alten Fachwerkhäusern des Viertels „La Petite France“, zeigte sich ein besonders charmantes Flair dieser Stadt.

Fahrt entlang der Weinstraße

Der dritte Reisetag brachte Erholung und Entspannung. Die Fahrt führte entlang der deutschen Weinstraße nach Bad Dürkheim-Ungstein. Im originellen historischen Kellergewölbe des Weinguts der Familie Wolf fand man nicht nur die nötige Abkühlung bei einer Weinprobe, sondern erhielt auch viele interessante Informationen über den Weinbau. Das anschließende Winzergrillbüfett im Weingarten sorgte für die nötige Stärkung vor der abschließenden Rückfahrt nach Groß-Eichen.

Zum Schluss bedankte sich der erste Vorsitzende, Jörg Eimer, bei Christel und Manfred Wagner für die Organisation und Durchführung der Reise. Und er freute sich über spontane Zusagen von Neumitgliedern. Der Schlussapplaus der 46 zufriedenen Teilnehmenden bezeugte Wertschätzung und Dank an die Verantwortlichen. Insbesondere galt dies auch dem Chauffeur, der den Reisebus souverän über Autobahnen und auch durch enge Gassen an der Weinstraße manövrierte.

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