28. März 2019, 15:00 Uhr

Marburg

Mehr Platz für Fahrräder

Um das Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) weiter auszubauen und zu verbessern, werden neue »Fahrrad-Abstellanlagen« geplant.
28. März 2019, 15:00 Uhr
Marian Zachow (Erster Kreisbeigeordneter), Landrätin Kirsten Fründt und Prof. Knut Ringat (RMV-Geschäftsführer) unterzeichneten den Kooperationsvertrag, um die Infrastruktur für Radfahrer im Kreis weiter zu verbessern. Foto: Landkreis

RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat sowie Landrätin Kirsten Fründt und der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow unterzeichneten einen entsprechenden Kooperationsvertrag. Ziel der Zusammenarbeit: die vorhandenen Fahrrad-Abstellanlagen zu erneuern oder durch neue Anlagen zu ergänzen.

Komplettaustattung gewünscht

»Es ist wichtig, dass wir verschiedene Verkehrsangebote, wie den ÖPNV und das Fahrrad, sinnvoll miteinander vernetzen und Rahmenbedingungen schaffen«, sagte Landrätin Kirsten Fründt. »Gerade auf kurzen Wegen ist das Fahrrad die ideale Ergänzung zum Zugangebot. Die komplette Ausstattung aller Bahnhöfe mit Fahrrad-Abstellanlagen hat Vorbildcharakter für das RMV-Gebiet, weswegen wir dies gerne unterstützen«, betonte RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

Bereits vorhandene Fahrrad-Abstellanlagen seien häufig veraltet oder nur in geringer Anzahl vorhanden, berichtet Marian Zachow. Auch der Aspekt der zunehmenden Nutzung von Elektro-Fahrrädern müsse mitbedacht werden.

Kreis und RMV rechnen mit Planungskosten von rund 65.000 Euro, die zwischen den Vertragspartnern aufgeteilt werden. Im Vorfeld hat der Radverkehrsplaner des Kreises, Thomas Meyer, ein Kataster mit 17 möglichen Standorten erstellt. Dazu hatte er die Bahnhöfe im Kreis unter die Lupe genommen. »Wir haben geschaut, ob es dort schon Fahrrad-Abstellanlagen gibt und ob sie aktuellen Standards entsprechen«, erläuterte Meyer. Dazu wurde auch gecheckt, wie viele Fahrräder jeweils abgestellt werden und welche Bedeutung der Bahnhof im RMV-Netz hat. In Abstimmung mit den Kommunen – zunächst an 17 Bahnhöfen, wo nach Meyers Einschätzung Bedarf besteht – könnten nun überdachte Fahrrad-Abstellanlagen und (möglicherweise) auch abschließbare Stellplätze, Fahrradboxen oder Sammelschließanlagen entstehen.

Wo kommt es infrage?

Mögliche Standorte im Kreis sind Wetter, Sarnau, Goßfelden, Sterzhausen, Caldern, Buchenau, Friedensdorf, Neustadt, Stadtallendorf, Kirchhain, Anzefahr, Bürgeln, Cölbe, Marburg (Hauptbahnhof, Ostseite), Marburg Süd, Niederweimar und Fronhausen.

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