Laubach

Kunst- und Aktionstage zu Demenz gewürdigt

Die Kunst- und Aktionstage Demenz des Oberhessischen Diakoniezentrums Laubach sind in Wiesbaden mit dem zweiten Platz des Hessischen Elisabeth-Preises geehrt worden.
11. Juni 2018, 15:00 Uhr
Die Geehrten in Wiesbaden, darunter das Laubacher Projekt. Foto: Angelika Stehle

Allein in Hessen leben derzeit rund 100.000 Menschen, die an Demenz erkrankt sind. In der Öffentlichkeit wird das Thema aber häufig tabuisiert. In diesem Jahr zeichnete der Hessische Elisabeth-Preis für Soziales unter dem Motto »Lebensqualität von Menschen mit Demenz« acht hessische Projekte und Initiativen aus, die genau das ändern wollen.

Bereits 2009 ins Leben gerufen

Darunter auch die Kunst- und Aktionstage Demenz. Diese wurden 2009 mit Hilfe einer Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung ins Leben gerufen.

Auf kreative und sensible Art und Weise werden das Thema Demenz und der Umgang mit Betroffenen in den Mittelpunkt gesetzt. Über die Kunst wird so eine Plattform für Menschen mit Demenz geschaffen, die sich darüber auf besondere Art und Weise austauschen und ausleben können.

Über die Jahre wurden so verschiedene Veranstaltungsreihen abgehalten, die dieses schwierige und ebenso wichtige Thema immer wieder auf neue kreative und einzigartige Weise behandeln. Dazu gehören Ausstellungen, Lesungen, Gottesdienste, Filmbeiträge und vieles mehr.

Wichtig ist dabei stets die Kooperation mit verschiedenen lokalen Partnern und auch die Beteiligung und das Engagement von Bürgern und Bürgerinnen, wie Gabriele Hösl-Brunner, Projektkoordinatorin der Kunst- und Aktionstage Demenz, festhält.

Preisgeld wird für nächste Projekte genutzt

Dieses vielseitige Angebot überzeugte auch die Jury beim Hessischen Elisabeth-Preis für Soziales.

Mit dem zweiten Platz konnten sich die Kunst- und Aktionstage Demenz über ein Preisgeld von 4.000 Euro freuen, die natürlich den nächsten Projekten und Veranstaltungen zugutekommen.

»Ohne Spenden, Fördermittel und das hohe Engagement aller Beteiligten lässt sich so etwas nicht realisieren«, so Hösl-Brunner dankbar.

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