16. September 2017, 17:20 Uhr

Marburg

Feuer der Spiele ist erloschen

Mit einer eindrucksvollen Feier sind in Marburg die Special Olympics Hessen zu Ende gegangen.
16. September 2017, 17:20 Uhr
Im Georg-Gaßmann-Stadion herrschte während der Spiele eine besondere Atmosphäre.

Drei emotionsgeladene Tage liegen hinter den Beteiligten. 600 Sportler mit geistiger Behinderung traten in sieben Sportarten an, weitere 200 nutzten das sogenannte wettbewerbsfreie Angebot, also Mitmachsport für jedermann. 200 Trainer und Betreuer kümmerten sich um die Sportler und 350 freiwillige Helfer sorgten als Volunteers für einen reibungslosen Ablauf. Zusammen mit den Zuschauern der Wettkämpfe und der hr3-Disco-Party erlebten mehr als 3.000 Menschen dieses Großereignis in Marburg.

Clemens Traugott, Vorsitzender von Special Olympics Hessen, lobte die Stadt Marburg als Gastgeber und den Landkreis Marburg-Biedenkopf stellvertretend für die vielen Unterstützer. »Ohne den enormen Einsatz aller Helferinnen und Helfer wären diese Spiele nicht das geworden, was sie gewesen sind: Spiele mit Gänsehaut-Effekt und für ein Mehr an Miteinander.« Es gehe darum, Barrieren abzubauen, eine Brücke zu einem alltäglichen Leben mit mehr Offenheit, Toleranz und einem respektvollen Miteinander zu schlagen. All dies sei nicht nur bei den Wettkämpfen zu erleben gewesen, sondern auch während der Disco-Party oder den Begegnungen außerhalb der Sportstätten, so Traugott.

Hessens Sportminister Peter Beuth hob die Bedeutung des Sports auch für die gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen hervor und würdigte die Leistungen der rund 600 Athletinnen und Athleten in Marburg.

Sport auch für Menschen mit Behinderung

»Die Special Olympics führen uns vor Augen, was wirklich zählt: Mitmenschlichkeit, Toleranz und Zusammenhalt. Sie zählen zu den Sportereignissen, die niemanden kalt lassen, sondern noch lange danach unsere Herzen berühren. Durch die gezielte Förderung des Behindertensports und der Inklusion im Sport wollen wir Menschen mit Behinderungen in ihren Rechten stärken und deutlich machen, dass Sport für alle da ist«, sagte Beuth. Während der Spiele hatte der Minister zur finanziellen Unterstützung der Veranstaltung einen Förderbescheid in Höhe von 3.000 Euro übergeben.

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