Nicht die 400-Meter-Bahn, sondern eine um die Sporthalle führende Strecke sorgte so für eine rund 600 Meter lange Runde, die es beim Spendenlauf der Herderschule im erweiterten Sportzentrum Gießen-West je nach Belieben zurückzulegen galt.
Spenden gesammelt
Insgesamt 80 Halbmarathonstarter und -starterinnen hatten sich eingefunden, um an diesem Tag sogar 21,1 Kilometer (über 35 Runden) für den guten Zweck zurückzulegen.
Der Erlös des alle zwei Jahre stattfindenden Sponsorenlaufs ist dieses Mal für die Partnerschule in Sambia, die Tour der Hoffnung zugunsten krebskranker Kinder und für die Kasse der Schülervertretung bestimmt.
Vor zwei Jahren waren rund 24.000 Euro zusammengekommen. Selbst Schüler und Schülerinnen, die vor zwei Jahren ihr Abitur gemacht hatten, waren nochmals als Teilnehmende dabei, um ihre alte Schule zu unterstützen.
Schulsprecherin Naja Strobl gab den Startschuss für die 5. Klassen, die als erste ihre Runden drehten, gefolgt von den weiteren Jahrgangsstufen. Dabei wurde nicht komplett, sondern auf der Bahn verteilt in Klassenpulks gestartet.
Die Sponsoren und Sponsorinnen konnten im Vorfeld eine Summe je gelaufener Runden oder aber auch einen Maximalbetrag angeben. Für die Läufer und Läuferinnen des Halbmarathons gab es zudem Urkunden.
Verantwortlich für das größte Sport-Event der Herderschule waren die Schülervertretung und die beiden Lehrkräfte Franziska Sohl und Tim Regenstein.
Neben dem Lauf gab es zahlreiche Sportstationen, an denen im Stadionbereich die Gießen 46ers Basketball und die Gießen Busters Baseball vorstellten. Dort wurden zudem Frisbee, Fechten, Inliner und auch ein Volleyballturnier angeboten. Komplettiert wurden die Aktionen von einer Tombola sowie Hip-Hop- und Rap-Einlagen. Außerdem stellten sich die Spendenempfänger vor.